Hintergrund / Öffentliche Ausschreibung: Modul-F

Modul-F Referenznummer der Bekanntmachung: DP-2021000088
Auszug aus der Ausschreibungsbeschreibung auf der Webseite:
https://ausschreibungen-deutschland.de/834128_Modul-FReferenznummer_der_Bekanntmachung_DP-2021000088_2021_Hamburg

II.1.4)Kurze Beschreibung:
Beschaffung einer Low-Code-Plattform inkl. Entwicklungsleistungen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
MODUL-F (Modulare Lösung für Fachverfahren) muss eine Lösung sein, die die leichte und schnelle Erstellung von Fachverfahren auf Basis von vorprogrammierten Modulen ermöglicht.

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Modul-F: Spannendes Low Code-Projekt startet.

Aus der Pressemeldung vom 21.01.2022 der Senatskanzlei Hamburg
„Senat aktuell: Der Digital-Baukasten für die Verwaltung“

Der Digital-Baukasten für die Verwaltung: Hamburg entwickelt zeitgemäße interne Software-Anwendungen

Bundesweites Projekt zur verwaltungsinternen Digitalisierung startet

Die Digitalisierung der Verwaltung wird in Hamburg mit dem Projekt „MODUL-F“ einen Schritt weitergedacht. Um verwaltungsinterne Prozesse zu verbessern, wird ein modularer Ansatz für die Erstellung von Softwareanwendungen, den sogenannten Fachverfahren, aufgebaut. Über eine sogenannte Low-Code-Plattform sollen künftig vorprogrammierte Module zur Verfügung stehen, aus denen einfach und schnell digitale Fachverfahren erstellt werden können. Überall da, wo es noch keine digitale Abbildung eines internen Prozesses gibt, kann „MODUL-F“ in Zukunft ansetzen und bei der Digitalisierung unterstützen. Das Projekt wird in Höhe von 11,6 Millionen Euro aus Konjunkturmitteln des Bundes finanziert.

Zur Umsetzung des Infrastrukturprojekts „MODUL-F“ haben die Senatskanzlei Hamburg und das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) eine Vereinbarung gezeichnet, die Finanzierung, Projektziele und gegenseitige Verpflichtungen im Projektkontext regelt.

Staatsrat Jan Pörksen, Chef der Hamburger Senatskanzlei: „Wir können unseren Behörden und auch allen anderen Ländern und Kommunen Softwaremodule anbieten, damit nicht jede Verwaltung dieselben Funktionen entwickeln muss. Das Ziel ist eine durchgängige Digitalisierung: Nicht nur die Bürgerinnen und Bürger übermitteln ihre Anliegen durch Online-Dienste, auch die interne Sachbearbeitung kann künftig überall digital erfolgen. Modul-F hilft vor allem, wenn einzelne Prozesse zu klein für eine eigene Entwicklung sind. Bestimmte Funktionen, die in jeder Verwaltung gebraucht werden, etwa eine Registerabfrage oder die Erstellung von Bescheiden, stehen je nach Bedarf als einzelne Module zur Verfügung. Damit schaffen wir die Voraussetzung für wirtschaftliche und gut funktionierende Lösungen für eine leistungsfähige Verwaltung, wovon alle Bürgerinnen und Bürger profitieren.“

Dr. Markus Richter, Staatssekretär im Bundesinnenministerium und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik: „Das Projekt MODUL-F wird im Rahmen der OZG-Umsetzung einen wertvollen Beitrag auf dem Weg der Modernisierung und Digitalisierung der Bundesverwaltung leisten. Mit einer standardisierten Vorgehensweise wird das MODUL-F den Transfer von analogen Verwaltungsleistungen in das digitale Zeitalter beschleunigen.“

Zum Hintergrund

Der Bund und Hamburg übernehmen die Steuerung des Projekts. Die Umsetzung des Projekts „MODUL-F“ erfolgt in Hamburg. Die entstehenden Bausteine bzw. Softwaremodule für die Erstellung von Softwareanwendungen sollen der Digitalisierung in diversen Themenfeldern zugutekommen und können bundesweit, hamburgweit und durch alle Bundesländer und Kommunen genutzt werden. Es sollen Module zum Beispiel für die Vier-Augen-Prüfung, die Bescheiderstellung oder auch die Archivierung von Vorgängen angeboten werden. Die Softwaremodule können durch das Prinzip von Low Code in kurzer Bearbeitungszeit bereitgestellt werden. Auf Low-Code-Plattformen wird Software nicht mehr über klassische textbasierte Programmiersprachen entwickelt, sondern mit visuellen Werkzeugen und vorgefertigten Elementen im Modellierungsverfahren. Das Projekt „MODUL-F“ wird in Höhe von 11,6 Mio. Euro aus Konjunkturmitteln des Bundes finanziert. Die Mittel werden vom Bund für die Digitalisierung im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) bereitgestellt. Das OZG verpflichtet die Verwaltung bis Ende  des laufenden Jahres die Verwaltungsleistungen von Bund und Ländern zu digitalisieren und diese als Online-Dienste  über Verwaltungsportale anzubieten.

Gesetz als Code: NEGZ-Studie erforscht formale Sprachen als Basis digitaler Gesetzgebung

Formale, maschinell verarbeitbare Sprachen können eine direkte Brücke von der Gesetzgebung zum digitalen Vollzug etablieren und damit die Digitalisierung der Gesetzgebung vorantreiben. Von der Willensbildung über den Prozess in der Ministerialbürokratie bis zur Validierung wären Simulationen und Vergleiche von Lösungsalternativen möglich. Zudem ließe sich das Risiko fehlerhafter Gesetzesanwendungen mittels IT erheblich reduzieren. Zu diesen Ergebnissen kommt die vom Nationalen E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ) geförderte Kurzstudie „Digitalisierung der Gesetzgebung zur Steigerung der Digitalen Souveränität des Staates“.

Zuerst erschienen auf mgm insights

  • Natürlichsprachliche Gesetztestexte lassen sich mit formalen Sprachen in eindeutiger maschinenlesbarer Form auszudrücken, so das Ergebnis der Kurzstudie.
  • Der Einsatz solcher Sprachen ermöglicht die Modellierung der Gesetzesinhalte und eröffnet neue Möglichkeiten bei der Planung, Überprüfung und Umsetzung der Gesetze.
  • Autoren empfehlen die Entwicklung geeigneter Sprachen in interdisziplinären Teams und die Erprobung in Pilotprojekten für ausgewählte Gesetzgebungsverfahren.

Die Autoren der Studie schlagen vor, bereits im Gesetzgebungsverfahren auf einen Modellierungsansatz zu setzen: „Ergänzend zu den üblichen juristischen Texten in natürlicher Sprache sollten schon heute die Regelungen möglichst früh auch in einer formalen Sprache als Modelle festgehalten werden – und direkt Teil der Gesetze werden“, sagt Prof. Dr. Bernhard Rumpe, Mitautor der Studie und Inhaber des Lehrstuhls für Software Engineering der RWTH Aachen. „Künftig können Modelle die führende Rolle übernehmen. Auf ihrer Basis lassen sich juristische Texte in natürlicher Sprache generieren.“

Motiviert ist der Ansatz durch den fortschreitenden Einzug der Digitalisierung in die Arbeitsbereiche der Verwaltungen. Hierdurch müssen immer häufiger IT-Anwendungen auf Basis gesetzlicher Grundlagen entwickelt oder angepasst werden. Vor diesen Herausforderungen stehen nicht nur naheliegende Umsetzungen, die aus der Steuergesetzgebung notwendig werden. Immer mehr Gesetze haben Auswirkungen auf die Definition von Tatbestandsvoraussetzungen inklusive komplexer Abhängigkeiten sowie auf die Berechnungen von Leistungen oder auf Zuständigkeiten und Prozesse. Bisher liegt aber eine tiefe Kluft zwischen der Gesetzgebung und dem digitalen Vollzug: Die administrative Verwaltung wird mit gesetzlichen Änderungen in natürlicher Sprache konfrontiert, muss sie richtig interpretieren und anschließend – meist mit Hilfe externer IT-Firmen – in die Verwaltungsanwendungen bringen, sprich: in Programmcode übersetzen. Dadurch gibt es gleich zwei Schritte, die zu Abweichungen von der Intention des Gesetzgebers führen können: die Interpretation und die Programmierung.

Digitalisierung erfordert Transfer von Gesetzen in Programmcode

„Eine formale Sprache macht es möglich, die Digitalisierung schon bei der Gesetzgebung zu berücksichtigen“, sagt Janos Standt, Bereichsleiter Public Sector der mgm technology partners GmbH und Mitautor der Studie. „Dadurch behält der Gesetzgeber die Kontrolle über die Ausgestaltung. Die ursprüngliche Intention bleibt gewahrt – das ist ein wichtiger Faktor für die digitale Souveränität des Staates. Außerdem eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für alle Beteiligten.“ Der Gesetzgeber kann die Modelle für Simulationen nutzen, Lösungsalternativen vergleichen und vor allem, die Digitaltauglichkeit sicherstellen. Die Administration wäre in der Lage, die Gesetze schließlich durch generierten Programmcode schnell und eindeutig umzusetzen. Neutrale Stellen können die Modelle nutzen, um Rechtskonsistenzprüfungen durchzuführen.

Wie das Verfahren im Detail funktioniert, untersucht die Studie mit Fokus auf die Steuergesetzgebung. Die Studie diskutiert mehrere Lösungsvarianten und zeigt beispielhaft, wie formale Sprachen für die Abbildung von gesetzlichen Steuerberechnungen und zur Modellierung von Fristen konkret aussehen könnten.

Bei der elektronischen Steuererklärung (ELSTER) ist ein modellgetriebener Ansatz beispielsweise bereits seit Jahren im Einsatz – erstreckt sich bislang aber noch nicht bis zur Gesetzgebung. „Die Vorverlagerung bestimmter Modellierungsschritte in den Gesetzgebungsprozess wäre eine konsequente Vervollständigung der Digitalisierungskette des deutschen Steuersystems“, sagt Roland Krebs, ebenfalls Mitautor der Kurzstudie und ELSTER-Gesamtprojektleiter beim Bayerischen Landesamt für Steuern.

Handlungsempfehlungen: Übertragbarkeit erproben und Standards etablieren

Die Handlungsempfehlungen der Autoren legen nahe, die Anwendung formaler Sprachen zunächst im Rahmen ausgewählter Gesetzgebungsverfahren zu erproben. Das Prinzip ist auf andere Bereiche wie die Sozial- und Umweltgesetzgebung übertragbar. Für die Entwicklung der Sprachen – die Informatik spricht auch von sogenannten domänenspezifischen Sprachen (engl. domain specific language, kurz DSL) – sind interdisziplinäre Teams nötig, die das Wissen von Juristen, Informatikern, Verwaltungsexperten und Fachexperten der jeweiligen Domäne zusammenbringen. Die Entwicklung sollte außerdem mit einem Normierungsprozess verbunden sein, um Standards zu etablieren.

Neben den Sprachen müssen passgenaue Werkzeuge zur Erstellung der Modelle und zur automatischen Code-Generierung entwickelt werden, die auch Nicht-Entwickler in der täglichen Umsetzungsarbeit nutzen können. Ein weiterer entscheidender Schritt, um solche Verfahren zu etablieren, ist laut den Studienautoren der Aufbau neuer Kompetenzen in Politik und Verwaltung. Denkbar wäre zum Beispiel, dass Juristen auf Referatsebene gemeinsam mit IT-Experten die Modelle als Teil des Referentenentwurfs ausarbeiten. Wenn DSLs und Berechnungsmodelle als Standards und Normen so offizieller Teil des Gesetzes werden, sind enorme Effizienzsteigerungen im Gesetzgebungsprozess und bei der Umsetzung der Gesetze möglich.

Download & weitere Artikel:

Die Studienbeteiligte:

Kleine Anfrage: Automationsfreundliche und digitaltaugliche Steuergesetze

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Hessel, Christian Dürr, Dr. Florian Toncar, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP– Drucksache 19/28391 Link

Zur Verbesserung der Zukunftsfähigkeit haben Bund und Länder gemeinsam das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens erarbeitet, das am 18. Juli 2016 verabschiedet wurde. Mit diesem Gesetz wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um das Steuerverfahren zeitgemäß weiterzu-entwickeln und die Digitalisierung voranzutreiben.

Der Vollzug der Steuergesetze konnte bereits in einigen Teilen digitalisiert werden. Die KONSENS-Verfahren müssen dabei immer die aktuell geltenden steuerrechtlichen Vorschriften abbilden. Hier wirkt sich die hohe Komplexität und Veränderungsgeschwindigkeit in der Steuergesetzgebung besonders negativ auf die Verfahrensentwicklungsdauern, die Verfahrensentwicklungskosten und die Verfahrenspflegekosten aus (siehe u. a. Bundestagsdrucksache 19/26377).

Durch eine Erhöhung der Automationsfreundlichkeit und Digitaltauglichkeit der Steuergesetze könnten nach Ansicht der Fragesteller die Verfahrensentwicklungsdauer verringert sowie die Verfahrensentwicklungs- und Pflegekos-ten reduziert werden. Gleichzeitig könnten die Steuergesetze an die Potenziale der vorhandenen Techniklösungen angepasst werden, um die bestehenden IT- und Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse zu optimieren. Es bedarf aus Sicht der Fragesteller einer kontinuierlichen interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen IT-Experten und Juristen bei der Ingangsetzung neuer Gesetzesvorhaben sowie einer Etablierung eines „Digital-TÜVs“ zur Verbesserung und systematischen Kontrolle der Vollzugs- und Digitaltauglichkeit von Gesetzentwürfen im Steuerbereich.

Link zum PDF

Link zur FAQ: Digitalisierung der Steuer (ELSTER)

Handwerkliche Mängel und Schwachstellen der Luca-App

Auf die bisher gefundenen Schwachstellen der Luca-App weist ein das Update des CCC am 2021-04-13 21:04:42 hin.

Link zum vollständigen Update
https://www.ccc.de/de/updates/2021/luca-app-ccc-fordert-bundesnotbremse

Rückblick: Die Verwendung des Begriffs „Digitalisierung“ in der Politik im Jahr 2014

Die Anfänge der DIGIATLISIERUNG in der politischen Elite.

—Start KI—

Deutscher Politiker mit der Anzahl der Erwähnungen von Digitalisierung in 2014

Angela Merkel 5
Sigmar Gabriel 5
Frank-Walter Steinmeier 4
Horst Seehofer 3
Wolfgang Schäuble 3
Andrea Nahles 3
Volker Kauder 2
Thomas Oppermann 2
Winfried Kretschmann 2
André Struck 1
Hans-Peter Friedrich 1
Heiko Maas 1

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Digitale Souveränität in der politischen Debatte

KI Start

In den letzten Jahren hat der Begriff „Digitale Souveränität“ in der politischen und wirtschaftlichen Diskussion in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewonnen. Der Begriff bezieht sich auf die Frage, ob einzelne Staaten das Recht haben, ihre eigene Digitalpolitik unabhängig von anderen Staaten zu bestimmen, oder ob sie in dieser Frage von ausländischen Mächten abhängig sind. Diese Frage ist in Deutschland aufgrund der zentralen Lage in Europa und der starken wirtschaftlichen Verflechtung mit anderen europäischen Staaten, insbesondere mit Frankreich, Polen und Russland, besonders relevant.

Der Begriff „digitale Souveränität“ wurde erstmals vom französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy in einer Rede am 18. Mai 2009 im Élysée-Palast in Paris verwendet (Sarkozy 2009). In seiner Rede forderte Sarkozy eine europäische Initiative zur Schaffung eines digitalen Binnenmarktes, der allen europäischen Bürgern den Zugang zu digitalen Gütern aus jedem Land innerhalb Europas ohne jegliche Einschränkungen oder Hindernisse ermöglichen würde (Sarkozy 2009). Außerdem schlug er vor, dass alle europäischen Länder selbst entscheiden können sollten, welche Online-Dienste sie nutzen wollen und welche nicht (Sarkozy 2009). Darüber hinaus forderte er ein Ende des Datenschutzes innerhalb Europas (Sarkozy 2009). In seiner Rede bezog sich Sarkozy speziell auf Google als Beispiel für ein Unternehmen, das derzeit mit seinen Suchmaschinendiensten das Internet weltweit dominiert (Sarkozy 2009). Er argumentierte, dass es Google nicht erlaubt sein sollte, die europäischen Verbraucher zu zwingen, ausschließlich seine Suchmaschinendienste zu nutzen, indem der Zugang zu anderen Suchmaschinen wie Bing oder Yahoo! eingeschränkt wird (Sarkozy 2009). Dies, so Sarkozy, würde das Recht der europäischen Bürger auf freie Wahl ihrer Online-Aktivitäten verletzen (Sarkozy 2009).

KI Ende

Was macht eine gute Enterprise Low Code Plattform aus?

Low Code-Plattformen sprießen weltweit wie Pilze aus den Boden. Wie auf einem Basar überbieten sich die Softwarehersteller mit Angaben zu Kosteneinsparungen und Entwicklungsgeschwindigkeiten. Doch was macht wirklich den Unterschied aus? Wo beginnt Enterprise? Wann gehört eine Low Code-Lösung in die Champions League?

In diesem Kontext wurde ich heute auf ein Whitepaper von mgm technology partners hingewiesen. Die Plattformlösung heißt A12. (Achtung Werbung! Bitte einmal „mgm A12 Whitepaper“ googeln.)

„Eine Enterprise Low Code Plattform ist für die Entwicklung, Integration, Wartung und den Betrieb von Unternehmensanwendungen in komplexen IT-Landschaften und kombiniert einen Low Code Ansatz, bei dem Fachexperten Teile einer Anwendung ohne Programmierkenntnisse erstellen können, mit professioneller Individualsoftwareentwicklung und Systemintegration. A12 liefert eine Antwort auf die Frage, wie Anwendungen langfristig zu voll integrierten, geschäftskritischen Unternehmensanwendungen werden können. …

A12 kommt im Rahmen von professionellen, individuellen Softwareentwicklungsprojekten zum Einsatz. Es richtet sich an … große Unternehmen sowie Behörden, die hochskalierbare, sichere und robuste Webanwendungen benötigen.

Dazu gehören unter anderem Antragsmanagement-Systeme, Portale und Fachverfahren für den öffentlichen Sektor [Anmerkung p7d: Laut Konsens die „größte sowie bekannteste E-Government-Anwendung Deutschlands“, also wirklich XXL-Enterprise], Underwriting-Plattformen für Industrieversicherungen sowie integrierte Lösungen für den Online-, Filial- und Versandhandel [Anmerkung p7d: Projekt eines der weltweit größten Discouter].

Besonders vorteilhaft ist der Einsatz von A12 in übergreifenden Szenarien. Durch den modellgetriebenen Ansatz ist die modellierte Fachlichkeit anwendungsübergreifend nutzbar. Das sichert die Konsistenz, vermeidet Dopplungen, vereinfacht das Release- und Abhängigkeitsmanagement und reduziert den Testaufwand. …

Das Ziel von A12 besteht darin, schneller und wirtschaftlicher robuste, sichere und langlebige Enterprise Software zu bauen. Dahinter steht der Anspruch erfahrener Software-Ingenieure, die typischen Aufwände der Entwicklung von Geschäftsanwendungen sukzessive zu reduzieren – allen voran durch modellgetriebene Abstraktionen und eine Trennung von Fachlichkeit und Technik“

Fazit: Wenn Sie richtig große und hochkomplexe Anwendungen planen, dann kann Enterprise Low Code, wie es oben beschrieben ist, ein spannender Lösungsansatz sein.

„Wir müssen eine Entscheidung treffen. Und wir müssen sie hier im Ministerium treffen.“

Der eingefärbte Text wurde von einer KI generiert!!!

Die Leute wissen nicht einmal, wer ihre Kollegen sind und was ihre Aufgabe ist. Gleichzeitig gibt es viele Leute, die auf eine andere Art und Weise arbeiten wollen.

Wenn ich zum Beispiel zu Kollegen im Innenministerium sage: „Können wir bitte die Ergebnisse der Konsultation, die wir hatten, ins Internet stellen, damit wir einen viel besseren Überblick bekommen?“, sagen sie: „Nein, das ist nicht möglich. Dafür haben wir nicht die IT-Kapazitäten.“ … Aber ich weiß, dass wir die Kapazität haben. Der Punkt ist, dass wir eine Entscheidung treffen müssen. Und wir müssen sie hier im Ministerium treffen. So funktioniert das mit dem agilen Arbeiten.

„„Wir müssen eine Entscheidung treffen. Und wir müssen sie hier im Ministerium treffen.““ weiterlesen

„Es findet keine Interaktion mit dem Bürger statt. – Weil es nicht notwendig ist.“

Heute führt eine Maschine ein Interview mit sich selbst. Sie spricht über die Digitalisierung der Verwaltung, Fachverfahren und die Bequemlichkeit der Bürger.

KI

Gunda Hessendorf (KI-DV)
Wir leben in einer Zeit, in der die digitale Transformation in der Wirtschaft bereits in vollem Gange ist. Es gibt nicht viele Branchen, in denen die digitale Transformation in den letzten drei Jahren nicht schon angegangen wurde. Es geht nicht mehr um die Frage, ob es digitalisiert werden soll oder nicht. Die Frage ist, ob es auf die beste Art und Weise gemacht wird. Und wir fragen uns, wann die Öffentliche Verwaltung mit ihrer Digitalisierung durchstartet.

Marc Linde (KI-DV)
Bei den Bürgerdiensten wurde die digitale Transformation in gewisser Weise anders wahrgenommen. Viele Bürger dachten, dass es im Grunde die gleiche altmodische Art und Weise sein wird. Aber der Bürgerservice muss anders sein als das, was wir heute kennen – es geht um die Zukunft. Ein Bürgerservice, der wirklich digital ist, mit all den Möglichkeiten, die die Digitalisierung mit sich bringt.

Gunda Hessendorf
Was sind die Vorteile der Digitalisierung im Bürgerservice?

Marc Linde
Der grundlegende Vorteil ist, dass wir die Erfahrung des Bürgers verbessern können. Wir bieten ein persönlicheres Nutzererlebnis und können auch schneller reagieren, weil wir nicht mehr von der Post abhängig sind. Das führt zu einer Verkürzung der Bearbeitungszeit und zu einer bequemeren Gestaltung für den Einzelnen. Es geht um die Bequemlichkeit und den Komfort des Bürgers.

Gunda Hessendorf
Wie kann ein Bürgerservice wirklich komplett digital umgesetzt werden – vom Antrag bis zur digitalen Bearbeitung im Fachverfahren?

„Wie können wir das Leben des Bürgers einfacher, besser und bequemer machen? Das ist die Frage! Die Technik ist das Mittel, nicht das Ziel.“

Marc Linde, KI

Marc Linde
Es gibt nicht die eine Lösung für alle Bürgerservices. Je nach Art des Dienstes gibt es einen anderen Weg der Digitalisierung. Bei der Digitalisierung des Bürgerservices denkt man immer an den Bürger, an sein Leben und seine Bedürfnisse – und erst dann an die Technik. Wie können wir das Leben des Bürgers einfacher, besser und bequemer machen?

Gunda Hessendorf
Wie kann ich mir das vorstellen? Wie würde eine Onlinelösung aussehen, die das Leben des Bürgers einfacher macht?

Marc Linde
Im Fachverfahren ist die digitale Lösung ein Frontend, das es ermöglicht, einen Antrag in digitaler Form zu stellen. Es geht um die Digitalisierung des Frontends des Fachverfahrens, also die Art und Weise, wie der Bürger bei der Antragstellung geführt wird, und die Art und Weise, wie der Antrag nach der Einreichung bearbeitet wird. Das ist eine digitale Lösung, aber es ist keine Komplettlösung für alle Bürgerdienste.

Dafür brauchen wir ein fast vollständig digitales Verfahren hinter dem Frontend. Die Fachverfahren wurden so konzipiert, dass sie wenig Interaktion im Backend benötigen – das heißt, das Verfahren ist als sogenannte „Einbahnstraße“ konzipiert. Der Bürgerservice wird direkt nach dem Einreichen des Antrags ausgegeben.

Gunda Hessendorf
Wie geht ihr mit Bürgerfragen um? Bei Problemen?

Marc Linde
Es findet keine Interaktion mit dem Bürger statt, weil es nicht notwendig ist. Interaktionen sind personalintensiv, teuer und fehlerbehaftet. Das kann allerdings nur gelingen, wenn der Bürgerservice vollständig und medienbruchfrei digitalisiert wurde.

Gunda Hessendorf
Und wer programmiert das alles. Die Verwaltung ist nicht gerade für ihre IT-Expertise bekannt.

Marc Linde:
Aus diesem Grund haben wir den digitalen Bürgerservice auf Basis einer Enterprise-Low-Code-Plattform realisiert. Die Enterprise-Low-Code-Plattform ist im Grunde ein Framework, in dem wir alle prozessspezifischen Systeme, die für das Fachverfahren benötigt werden, untergebracht haben. Die digitalen Fachverfahren wurden nicht von IT-Experten sondern von Fachexperten entwickelt.  

Gunda Hessendorf
Wie funktioniert die Enterprise-Low-Code-Plattform?

Marc Linde
Die Enterprise-Low-Code-Plattform ist ein Framework, das wir auf Basis von X3* implementiert haben. Dies ist ein Framework, das aus verschiedenen prozessspezifischen Systemen besteht, die für die Verarbeitung der Anwendung verantwortlich sind.

Diese prozessspezifischen Systeme sind über eine Framework-Komponente miteinander verbunden, die dafür sorgt, dass die Daten zwischen den verschiedenen Systemen korrekt übertragen und in der richtigen Reihenfolge verarbeitet werden.

Um die Benutzerinteraktion zu realisieren, haben wir die X3* Platform und den X3* Cloud Plattform Connector eingesetzt. Mit diesem können wir die Enterprise-Low-Code-Plattform an X4* anbinden. Das bedeutet, dass wir die X4* Platform nutzen können, um die Enterprise-Low-Code-Plattform mit X3* zu integrieren.

Gunda Hessendorf
Was ist der Hauptvorteil der X3 Enterprise-Low-Code-Plattform?

Marc Linde
Zunächst einmal ist die Plattform ein Framework. Es ist keine Lösung, die man einmal implementiert und dann vergisst. Die Plattform ist ein Framework, das immer wieder verwendet werden kann. Wir können es in verschiedene Prozesse und verschiedene Anwendungen integrieren.

Der Vorteil ist, dass wir schnell neue Lösungen auf Basis der Plattform entwickeln können. Sie kann in mehreren Prozessen eingesetzt werden. Und wenn wir eine bestimmte Lösung nicht mehr brauchen, können wir sie einfach herausnehmen und durch eine neue Lösung ersetzen.

Der andere Vorteil ist, dass wir nicht für jeden Bürgerservice eine neue Lösung implementieren müssen.

Gunda Hessendorf
Danke für das Gespräch.

*) Ersetzung: X3 und X4 sind Platzhalter und stehen für reale Softwareprodukte.

Statement einer Maschine: Die Rolle der Bundesregierung in der digitalen Transformation

Legomodell: Bundeskanzleramt

KI

Die digitale Revolution ist kein vorübergehendes Ereignis in der Geschichte im Bund und in den Ländern. Sie ist Teil einer digitalen Transformation der Gesellschaft als Ganzes. Der Bund ist kein Nebendarsteller in dieser Transformation – er ist ein Schlüsselakteur. Die Rolle, die der Bund einnimmt, ist beispiellos. Es wäre zu wünschen, dass die Bundesregierung ihre zentrale Rolle für die digitale Transformation des öffentlichen Sektors verstehen und zeitnah annehmen würde.

Die Bundesregierung und die digitale Transformation der Gesellschaft

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Low-Code-Entwicklung ist daher eine leistungsstarke Möglichkeit für Bundesbehörden und kommunale Behörden, die digitale Transformation voranzutreiben.

p7d experimental: Bundestag

KI

Low-Code-Entwicklung macht es möglich, viele Verwaltungsangestellte zu schulen und digitale Dienste innerhalb von Tagen, nicht Monaten, zu erstellen. Infolgedessen können Behörden Zeit und Geld sparen und digitale Dienste bereitstellen, die den Bedürfnissen ihrer Bürger entsprechen.

Indem man auf bestehenden Systemen aufbaut, muss man nicht bei Null anfangen, und dieselben Daten und Systeme können über verschiedene Kanäle hinweg genutzt werden. So kann eine Behörde beispielsweise einen Onlineservice entwickeln, der mit einer mobilen App und einem sprachaktivierten Dienst verbunden ist. Alle diese Dienste können auf denselben Daten- und Informationsmodellen aufgebaut werden.

Low-Code-Entwicklung ist daher eine leistungsstarke Möglichkeit für Behörden, die digitale Transformation voranzutreiben.

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Low Code in der digitalen Verwaltung

Für welche Einsatzszenarien ist Enterprise Low Code geeignet?

  • professionelle und individuelle Softwareentwicklungsprojekte
  • große Unternehmen
  • Behörden, die hochskalierbare, sichere und robuste Webanwendungen benötigen

Besonders vorteilhaft ist der Einsatz von Low Code in übergreifenden Szenarien. Durch den modellgetriebenen Ansatz ist die modellierte Fachlichkeit anwendungsübergreifend nutzbar. Das sichert die Konsistenz, vermeidet Dopplungen, vereinfacht das Release- und Abhängigkeitsmanagement und reduziert den Testaufwand.

Welche Vorteile bringt Low Code in der Behörde?

Selbstbestimmter Umgang mit fachlichen Inhalten

  • Fachexperten/Sachbearbeiter und Business Analysten können ihre Ideen (Verwaltungsprozesse) in der Software eigenständig abbilden und langfristig pflegen
  • Anpassung fachlicher Aspekte sind ohne Programmierkenntnisse möglich
  • Schnelle Umsetzung fachlicher Änderungen
  • Weitgehende Automatisierung des Softwareentwicklungsprozesses
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Standpunkt: mgm und digitale Souveränität

Digitale Souveränität ist eine zentrale Leitplanke europäischer Digitalpolitik. Der Sammelbegriff bezeichnet „die Summe aller Fähigkeiten und Möglichkeiten von Individuen und Institutionen, ihre Rolle(n) in der digitalen Welt selbstständig, selbstbestimmt und sicher ausüben zu können.“ Diese Definition des Kompetenzzentrums Öffentliche IT* nutzt u.a. auch der IT-Planungsrat.

Standpunkt von Hamarz Mehmanesh (CEO von mgm)
Link zum PDF-Download
Zuerst erschienen auf der Newsseite von mgm

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Lessons Learned aus einem agilen Registerprojekt

Die Digitalisierung des größte deutschen Schiffsregister in Hamburg reiht sich langsam aber sicher in die Reihe der Vorzeigeprojekte für erfolgreiche OZG-Umsetzungen ein, inklusive EfA-Prinzip (Einer für Alle). Nicht nur weil sich inzwischen neben Bremen auch Berlin für die moderne Softwarelösung aus Hamburg entschieden hat – auch weil ein übergreifendes Team das Projekt voll-agil in einem nicht-agilen Umfeld umgestzt hat.

Ein Podcast von mgm technology partners
Zuerst erschienen auf der mgm-Newsseite

Ein Gespräch mit Tim Schneider* (Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Hamburg, BJV) und Christian Thomsen* (mgm) über den agilen Ansatz, den Herausforderungen und den Learnings für die deutsche Registerlandschaft und für Digitalisierungsprojekte in der Justiz. Länge: 39 Minuten

Hintergrundinformationen zum Digitalisierungsprojekt „Schiffsregister Hamburg“ und dem agilen Entwicklungsansatz:

Die Gesprächspartner im Podcast:

Tim Schneider, IT-Referent und Projektmanager, Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Hamburg, ist Diplom-Rechtspfleger, war als solcher bei verschiedenen Hamburger Gerichten im Einsatz und übernahm 2015 Aufgaben als IT-Organisator und Gruppenleiter bei der gemeinsamen IT-Abteilung der ordentlichen Gerichtsbarkeit Hamburgs. Seit 2019 ist Schneider IT-Referent und Projektmanager der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Hamburg (BJV).

Christin Thomsen, Senior Developer bei mgm, ist seit 30 Jahren im IT-Bereich als Entwickler, Architekt und Projektleiter tätig. Seit 2018 arbeitet er für die mgm technology partners und hat hier Verantwortung für Projekte vor allem aus dem öffentlichen Bereich übernommen.

Blockchain als Schlüsseltechnologie in der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in der EU

KI

Wir sind gerade dabei, ein Pilotprojekt zu entwickeln, in dem die Blockchain-Technologie genutzt wird, um eine digitale Identität für die öffentliche Verwaltung zu schaffen. Dies wird dazu beitragen, das Verfahren zur Authentifizierung und Validierung verschiedener Arten von Dokumenten zu vereinfachen und den Prozess zur Erlangung eines Dokuments zu vereinfachen.

Diese Technologie wird die Art und Weise revolutionieren, wie wir einen Reisepass, einen Führerschein, ein Visum oder ein anderes Dokument beantragen. Die Digitalisierung der EU ist eine Priorität für unsere Union und Blockchain kann eine Schlüsselrolle bei der Erreichung dieses Ziels spielen.

Welche Art von Vorteilen sehen Sie für die Blockchain-Technologie in der öffentlichen Verwaltung?

Der Einsatz dieser Technologie kann den Bürgern sehr viel Zeit und Geld sparen. Die Digitalisierung der EU und der Einsatz der Blockchain-Technologie können dazu beitragen, die Bürokratie in der öffentlichen Verwaltung deutlich zu reduzieren und das Verfahren zur Erlangung eines Dokuments zu vereinfachen. Mit Blockchain werden wir dazu beitragen, die Bürger vor Betrug zu schützen und das Niveau der Sicherheit und des Vertrauens in das System zu verbessern.

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Ein Plädoyer für Softwaresouveränität

Hamarz Mehmanesh schreibt im aktuellen Behörden Spiegel-Newsletter (Nr. 1.048 Februar 2021) zum Thema Softwaresouveränität.

In der Diskussion um digitale Souveränität nimmt der Umgang mit Daten einen zentralen Platz ein. Das zeigt nicht zuletzt die kürzlich veröffentlichte Datenstrategie der Bundesregierung. Sie sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, um die Datenkompetenz von Gesellschaft und öffentlicher Verwaltung zu erhöhen. Der Vorstoß ist wichtig und richtig. Er rückt aber ein anderes Hindernis der digitalen Transformation in den Hintergrund: Wir brauchen in der öffentlichen Verwaltung nicht nur eine höhere Datenkompetenz, sondern auch eine höhere Softwarekompetenz.

Was heißt das genau? Softwarekompetenz bedeutet nicht nur, Software bedienen zu können. Mitarbeitende der Verwaltung sollten vielmehr in der Lage sein, Software für ihre jeweiligen Fachverfahren eigenständig weiterzuentwickeln. Diesem Ziel der Softwaresouveränität oder fachlichen Souveränität liegt ein einfacher Gedanke zugrunde: Digitalisierung sollte vom Fachbereich ausgehen. Nicht von der IT. Dafür muss nicht jeder Verwaltungsangestellte zum Programmierer werden. Ganz im Gegenteil. Es sollte passende Werkzeuge geben, mit denen Fachexperten ohne Programmierung Inhalte ihrer Fachdomäne eigenständig verwalten. Mittlerweile gibt es eine Reihe technischer Verfahren wie Low Code und modellbasierte Softwareentwicklung, die genau darauf abzielen. Was viele nicht wissen: Diese Verfahren lassen sich nicht nur auf kleine Apps anwenden, sondern auch auf komplexe Fachverfahren, die den Herzschlag der öffentlichen Verwaltung bilden. Das Potenzial von Softwaresouveränität ist gewaltig. Um es auszunutzen, ist jedoch ein Paradigmenwechsel nötig. Wir müssen die Art und Weise verändern, wie wir Software entwickeln, wie Fachanwender dabei einbezogen werden, und wie Anwendungen langfristig anpassbar bleiben. Erst wenn uns das gelingt, können wir von einer tatsächlichen digitalen Souveränität der Verwaltung im Sinne einer selbstbestimmten Ausübung ihrer Rolle in der digitalen Welt sprechen.

Link zur Behörden Spiegel-Newsletteranmeldung

Link zur Newsseite von mgm-tp.com

Cloud-Betrieb – eine Voraussetzung für eine agile öffentliche Verwaltung

KI

Öffentliche Verwaltungen agieren in einem sich wandelnden Umfeld und sind den ständigen Herausforderungen einer ungewissen Zukunft, eines wachsenden Aufgabenvolumens, steigender Ansprüche an die Bürgerfreundlichkeit und der Notwendigkeit von Kosteneffizienz ausgesetzt. Die Cloud bietet eine Lösung für diese Herausforderung, da sie die Möglichkeit bietet, ein Pay-as-you-go-Modell zu nutzen, das es ermöglicht, die verfügbaren IT-Ressourcen schnell an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Behörden anzupassen.

Die Cloud bietet die Möglichkeit, IT-Anwendungen auf flexiblere Weise zu entwickeln und zu betreiben. Öffentliche Verwaltungen können so die Agilität ihrer IT-Systeme zu erhöhen.
Der öffentliche Sektor und die Privatwirtschaft agieren in einem ähnlichen Umfeld. Sie stehen vor den gleichen Herausforderungen und haben ähnliche Bedürfnisse. Allerdings arbeitet der öffentliche Sektor mit öffentlichen Geldern. Die Verwendung von öffentlichen Geldern unterliegt spezifischen Anforderungen und Einschränkungen. Folglich haben Organisationen des öffentlichen Sektors höhere Anforderungen an Transparenz, Verantwortlichkeit und Sicherheit beim Betrieb von IT-Anwendungen.

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Zahlen zum Projekt: Gesundheitsportal www.gesund.bund.de

Auszüge aus folgender Quelle: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg, Michael Theurer, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP– Drucksache 19/22980 – Vorabfassung vom 16.10.2020 https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/234/1923466.pdf

Am 1. September 2020 wurde das Gesundheitsportal www.gesund.bund.de freigeschaltet. Über das Portal sollen … Bürgerinnen und Bürger „schnell, zentral, verlässlich, werbefrei und gut verständlich über alle Themen rund um Gesundheit und Pflege informieren können“…

Seit wann wird das Gesundheitsportal entwickelt?

Am 1. September 2020 startete der Online-Probebetrieb des NGP und das Portal wird nun fortlaufend weiterentwickelt.

Welche Kosten sind für das Gesundheitsportal bis zur Veröffentlichung in welchen Bereichen angefallen?

Bis zur Veröffentlichung des Gesundheitsportals sind im Bereich „Technik“ Kosten in Höhe von 581.326 Euro und im Bereich „Redaktion“ Kosten in Höhe von 1.163.292 Euro angefallen. Für konzeptionelle Vorarbeiten entstanden Kosten in Höhe von 99.885 Euro.

Aus welchen Haushaltstiteln wird das Gesundheitsportal finanziert, und in welcher Höhe sind seit Beginn der Arbeiten an dem Portal Kosten angefallen?

Das Gesundheitsportal wird aus Kapitel 1503 Titel 686 01 (Nationales Gesundheitsportal) finanziert. Seit Beginn der Arbeiten an dem Portal sind bis zum 1. Oktober 2020 Kosten in Höhe von 1.994.149,66 Euro angefallen.

NEGZ-Herbsttagung 2020: Digitalisierung der Gesetzgebung

Digitale Gesetze im Simulator

Am vierten und letzten Nachmittag der NEGZ-Tagung war Sabine Gandenberger, mgm-Projektleiterin der ELSTER-Modellierungsplattform, Rednerin bei einer spannenden Eineinhalb-Stunden-Session. Mit ihr auf der virtuellen Bühne:

Dr. Judith Michael, Lehrstuhl Software Engineering, RWTH Aachen
Prof. Dr. Bernhard Rumpe, Lehrstuhl Software Engineering, RWTH; Aachen
Roland Krebs, Bayerisches Landesamt für Steuern

Grund für den großen Bahnhof war die Vorstellung erster Ergebnisse der NEGZ-Kurzstudie „Digitalisierung der Gesetzgebung zur Steigerung der Digitalen Souveränität des Staates“.

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