Digitalisierung des Geoportals der Stadt München

Durch die INSPIRE-Richtlinie der EU sind die Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet ihre bestehende Geodatenbasis und Geofachdaten digital zur Verfügung zu stellen.

Um die Bereitstellung der Daten zu vereinfachen und eine digitale Geodateninfrastruktur für München zu erstellen, hat Alex und sein Team zusammen mit den Stadtwerken München und der Stadt München eine Verwaltungssoftware zur Erstellung und Verwaltung von Geodatenportalen erstellt. Die erstellten Portale lassen sich unter https://geoportal.muenchen.de verwenden.

In diesem DevTalk gibt euch Alex Einblicke in dieses Projekt.

Bio Alex Wendt
Alex ist seit 2016 als Full Stack Developer mit einem Backendschwerpunkt in der Entwicklung von Java Webapplikationen bei mgm tätig. Neben Java ist Alex auch gerne mit TypeScript, C++ sowie Rust unterwegs und in seiner Freizeit schreibt er aktuell an einem Gameboy Emulator in Rust/WASM.

Meetup: https://www.meetup.com/devtalk-munich/events/288372228/

Standard für öffentlichen Code – Was öffentlicher Code (public code) ist und wie man ihn umsetzt.

Für Politiktreibende, Entscheidungsträger (Manager), Entwickler

Automatische Übersetzung vom Draft V0.4.0 „Standard for Public Code“ github.com/publiccodenet/standard Lizenz:CC0

Technologische Souveränität …Wir sind der Meinung, dass die Software, die unsere Gesellschaft steuert, nicht länger eine Blackbox sein darf, die von externen Unternehmen kontrolliert wird, die die zugrunde liegende Logik, auf der ihre Software basiert, in proprietären Codebasen versteckt halten. Stattdessen brauchen Regierungen und die Menschen, denen sie dienen, technologische Souveränität. Dies ermöglicht es ihnen, die Funktionsweise öffentlicher Software festzulegen und zu kontrollieren, so wie sie in der Lage sind, die in Gesetzen formulierte Politik festzulegen und zu kontrollieren. …

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Finanzminister Christian Lindner spricht Zukunftsthemen der ELSTER Steuer an.

Pressekonferenz vom 31. 8. 2022spricht

„.. nämlich die Steuererklärung. Da haben wir jetzt ja mit ELSTER schon eine ganze Reihe von Möglichkeiten, aber unser Ziel ist, dass am Ende dieser Legislaturperiode wir bei der digitalen Abgabe der Steuererklärung [um] nur ein Beispiel zu nennen wesentlich leichter voran gehen können bis hin zur digitalen Belegführung und wer weiß vielleicht sind wir sogar irgendwann so weit, dass man mit künstlicher Intelligenz sogar erkennt, was für ein Beleg dass ist und der automatisch dann in die Steuererklärung eingeführt wird.“

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=OtCvcSWibE0

Podcast zum Thema „From Code Law to Low Code (to Law as Code)“.


Enterprise Low Code im Steuerrecht: Wie können Steuerexperten Steuerfachlichkeit souverän in Software umsetzen? Wie können Gesetze eines Tages digital verabschiedet werden?

Link zum Podcast:

https://lex-talk-about-tax.podigee.io/39-uli-weber-steuerberater-mgm-technology-partners

Weiterführenden Links :
Infos zur Low Code Plattform A12: https://a12.mgm-tp.com/

NEGZ-Studie zur Digitalisierung der Gesetzgebung: https://insights.mgm-tp.com/wp-content/uploads/2021/07/NEGZ-Kurzstudie-19-Digitalisierung-der-Gesetzgebung-2021.pdf

Zusammenfassende Infos zur Digitalisierung der Gesetzgebung:
https://insights.mgm-tp.com/de/negz-studie-zur-digitalisierung-der-gesetzgebung-von-mgm-rwth-baylfst-veroeffentlicht/

„Podcast zum Thema „From Code Law to Low Code (to Law as Code)“.“ weiterlesen

MODUL_F beim Low Code-Event von Fraunhofer FOKUS live erleben

Unter dem Programmpunkt „MODUL-F: Eine verwaltungsspezifische Low Code Plattform für alle“ gibt das Projektteam am 7. September in Berlin kompakte Einblick in das aktuelle Infrastrukturprojekt. MODUL-F stellt vorgefertigte Module bereit, die sich dann effizient zu Fachverfahren kombinieren lassen.

Auf der FOKUS-Konferenz „Low Code Live – Einsatz-Szenarien für den Public Sector“ zeigen verschiedene Verwaltungsprojekte ihre Arbeiten. Gemeinsam mit Zehra Öztürk, Projektleiterin von MODUL-F bei der Senatskanzlei Hamburg, wird mgm-Kollege Tobias Mueller auf der Bühne stehen, präsentieren und Fragen beantworten.

Links:

Infos zur Konferenz und kostenlose Anmeldung: https://www.linkedin.com/events/lowcode-live-einsatz-szenarienf6968112251467616258/about/
Infos zum Projekt: https://www.onlinezugangsgesetz.de/Webs/OZG/DE/themen/foederale-architektur/modul-f/modul-f-node.html

Eventinfo:

Mi, 7. Sept. 2022, 08:00 bis 19:00
Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS, Berlin

Textauszug aus der Veranstaltungsankündigung „In Zukunft werden immer mehr digitale Lösungen in der öffentlichen Verwaltung gebraucht, oft auch mit mehr Schnelligkeit in der Entwicklung. Low Code-basierte Lösungen bieten zahlreiche Möglichkeiten, um Verwaltungs-Software mit visuellen, modellbasierten Methoden schnell und kostengünstig zu entwickeln und vor allem durch Fachleute in der Verwaltung selbst anzupassen. Und das ganz ohne umfangreiche, textbasierte Programmierkenntnisse! Gerade für die Ablösung kleiner Fachverfahren, die bisher beispielsweise mit Excel unterstützt werden, eignen sich Low Code-Lösungen sehr gut….“

RECHT DIGITAL: MASCHINENVERSTÄNDLICH
UND AUTOMATISIERBAR

Impuls zur digitalen Vollzugstauglichkeit von Gesetzen

Resa Mohabbat Kar, Basanta E. P. Thapa, Simon Sebastian Hunt, Peter Parycek

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Klare Entscheidungsregeln nach dem Muster »Wenn… dann…« sind für Maschinen verständlich. Hierfür müssen die rechtlichen (Tatbestands-)Voraussetzungen nach Möglichkeit mit eindeutigen Merkmalen versehen werden.
  • Ziel sollte es sein, dass der Gesetzgeber Rechtsvorschriften auch in einem maschinenverständlichen Format veröffentlicht. Die nachträgliche Übersetzung von Rechtsvorschriften in Software ist aufwändig und fehleranfällig.
  • Maschinenverständliche Gesetze erleichtern die (Teil-)Automatisierung der Rechtsanwendung und machen diese robuster und sicherer.
  • Die Visualisierung der Entscheidungsregeln als Baumdiagramme erhöht die Nachvollziehbarkeit von Rechtsvorschriften und erleichtert die Mitarbeit von Nicht-Jurist:innen am Entwurfsprozess von Gesetzen.
  • Der Vollzug von Gesetzen kann verbessert werden, wenn bereits beim Erstellen des Gesetzentwurfs mögliche Vollzugsprozesse als Flussdiagramme modelliert werden.
  • Beim Entwurf von Gesetzen sollten interdisziplinäre Teams inklusive Softwareentwickler:innen und Vollzugsexpert:innen mitwirken. Die Visualisierung von Entscheidungsregeln und Vollzugsprozessen erlaubt allen Beteiligten einen einfachen Zugang.
  • Eindeutige Entscheidungsregeln brauchen eindeutige Begriffsdefinitionen. Ziel sollte es sein, durch Standardisierung von Rechtsbegriffen die Begriffsvielfalt zu minimieren. Ein standardisierter Begriffsraum zur Formulierung von Gesetzen erleichtert dies.
  • Zur automatisierten Rechtsanwendung müssen die Entscheidungskriterien von Rechtsvorschriften mit digitalen Nachweisen verknüpft sein.

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UND AUTOMATISIERBAR“
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Hamburg setzt beim Digitalbaukasten MODUL-F auf Zusammenarbeit mit mgm

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat den Zuschlag für die Bereitstellung einer Low-Code-Plattform an mgm vergeben. Ziel ist der Aufbau von MODUL-F, einer modularen Lösung für die einfache und schnelle Erstellung von Fachverfahren. Die Plattform wird modular für Hamburg und den Bund aufgebaut und perspektivisch nachnutzbar für Bundesländer und Kommunen sein.

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Hintergrund / Öffentliche Ausschreibung: Modul-F

Modul-F Referenznummer der Bekanntmachung: DP-2021000088
Auszug aus der Ausschreibungsbeschreibung auf der Webseite:
https://ausschreibungen-deutschland.de/834128_Modul-FReferenznummer_der_Bekanntmachung_DP-2021000088_2021_Hamburg

II.1.4)Kurze Beschreibung:
Beschaffung einer Low-Code-Plattform inkl. Entwicklungsleistungen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
MODUL-F (Modulare Lösung für Fachverfahren) muss eine Lösung sein, die die leichte und schnelle Erstellung von Fachverfahren auf Basis von vorprogrammierten Modulen ermöglicht.

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Modul-F: Spannendes Low Code-Projekt startet.

Aus der Pressemeldung vom 21.01.2022 der Senatskanzlei Hamburg
„Senat aktuell: Der Digital-Baukasten für die Verwaltung“

Der Digital-Baukasten für die Verwaltung: Hamburg entwickelt zeitgemäße interne Software-Anwendungen

Bundesweites Projekt zur verwaltungsinternen Digitalisierung startet

Die Digitalisierung der Verwaltung wird in Hamburg mit dem Projekt „MODUL-F“ einen Schritt weitergedacht. Um verwaltungsinterne Prozesse zu verbessern, wird ein modularer Ansatz für die Erstellung von Softwareanwendungen, den sogenannten Fachverfahren, aufgebaut. Über eine sogenannte Low-Code-Plattform sollen künftig vorprogrammierte Module zur Verfügung stehen, aus denen einfach und schnell digitale Fachverfahren erstellt werden können. Überall da, wo es noch keine digitale Abbildung eines internen Prozesses gibt, kann „MODUL-F“ in Zukunft ansetzen und bei der Digitalisierung unterstützen. Das Projekt wird in Höhe von 11,6 Millionen Euro aus Konjunkturmitteln des Bundes finanziert.

Zur Umsetzung des Infrastrukturprojekts „MODUL-F“ haben die Senatskanzlei Hamburg und das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) eine Vereinbarung gezeichnet, die Finanzierung, Projektziele und gegenseitige Verpflichtungen im Projektkontext regelt.

Staatsrat Jan Pörksen, Chef der Hamburger Senatskanzlei: „Wir können unseren Behörden und auch allen anderen Ländern und Kommunen Softwaremodule anbieten, damit nicht jede Verwaltung dieselben Funktionen entwickeln muss. Das Ziel ist eine durchgängige Digitalisierung: Nicht nur die Bürgerinnen und Bürger übermitteln ihre Anliegen durch Online-Dienste, auch die interne Sachbearbeitung kann künftig überall digital erfolgen. Modul-F hilft vor allem, wenn einzelne Prozesse zu klein für eine eigene Entwicklung sind. Bestimmte Funktionen, die in jeder Verwaltung gebraucht werden, etwa eine Registerabfrage oder die Erstellung von Bescheiden, stehen je nach Bedarf als einzelne Module zur Verfügung. Damit schaffen wir die Voraussetzung für wirtschaftliche und gut funktionierende Lösungen für eine leistungsfähige Verwaltung, wovon alle Bürgerinnen und Bürger profitieren.“

Dr. Markus Richter, Staatssekretär im Bundesinnenministerium und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik: „Das Projekt MODUL-F wird im Rahmen der OZG-Umsetzung einen wertvollen Beitrag auf dem Weg der Modernisierung und Digitalisierung der Bundesverwaltung leisten. Mit einer standardisierten Vorgehensweise wird das MODUL-F den Transfer von analogen Verwaltungsleistungen in das digitale Zeitalter beschleunigen.“

Zum Hintergrund

Der Bund und Hamburg übernehmen die Steuerung des Projekts. Die Umsetzung des Projekts „MODUL-F“ erfolgt in Hamburg. Die entstehenden Bausteine bzw. Softwaremodule für die Erstellung von Softwareanwendungen sollen der Digitalisierung in diversen Themenfeldern zugutekommen und können bundesweit, hamburgweit und durch alle Bundesländer und Kommunen genutzt werden. Es sollen Module zum Beispiel für die Vier-Augen-Prüfung, die Bescheiderstellung oder auch die Archivierung von Vorgängen angeboten werden. Die Softwaremodule können durch das Prinzip von Low Code in kurzer Bearbeitungszeit bereitgestellt werden. Auf Low-Code-Plattformen wird Software nicht mehr über klassische textbasierte Programmiersprachen entwickelt, sondern mit visuellen Werkzeugen und vorgefertigten Elementen im Modellierungsverfahren. Das Projekt „MODUL-F“ wird in Höhe von 11,6 Mio. Euro aus Konjunkturmitteln des Bundes finanziert. Die Mittel werden vom Bund für die Digitalisierung im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) bereitgestellt. Das OZG verpflichtet die Verwaltung bis Ende  des laufenden Jahres die Verwaltungsleistungen von Bund und Ländern zu digitalisieren und diese als Online-Dienste  über Verwaltungsportale anzubieten.

Gesetz als Code: NEGZ-Studie erforscht formale Sprachen als Basis digitaler Gesetzgebung

Formale, maschinell verarbeitbare Sprachen können eine direkte Brücke von der Gesetzgebung zum digitalen Vollzug etablieren und damit die Digitalisierung der Gesetzgebung vorantreiben. Von der Willensbildung über den Prozess in der Ministerialbürokratie bis zur Validierung wären Simulationen und Vergleiche von Lösungsalternativen möglich. Zudem ließe sich das Risiko fehlerhafter Gesetzesanwendungen mittels IT erheblich reduzieren. Zu diesen Ergebnissen kommt die vom Nationalen E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ) geförderte Kurzstudie „Digitalisierung der Gesetzgebung zur Steigerung der Digitalen Souveränität des Staates“.

Zuerst erschienen auf mgm insights

  • Natürlichsprachliche Gesetztestexte lassen sich mit formalen Sprachen in eindeutiger maschinenlesbarer Form auszudrücken, so das Ergebnis der Kurzstudie.
  • Der Einsatz solcher Sprachen ermöglicht die Modellierung der Gesetzesinhalte und eröffnet neue Möglichkeiten bei der Planung, Überprüfung und Umsetzung der Gesetze.
  • Autoren empfehlen die Entwicklung geeigneter Sprachen in interdisziplinären Teams und die Erprobung in Pilotprojekten für ausgewählte Gesetzgebungsverfahren.

Die Autoren der Studie schlagen vor, bereits im Gesetzgebungsverfahren auf einen Modellierungsansatz zu setzen: „Ergänzend zu den üblichen juristischen Texten in natürlicher Sprache sollten schon heute die Regelungen möglichst früh auch in einer formalen Sprache als Modelle festgehalten werden – und direkt Teil der Gesetze werden“, sagt Prof. Dr. Bernhard Rumpe, Mitautor der Studie und Inhaber des Lehrstuhls für Software Engineering der RWTH Aachen. „Künftig können Modelle die führende Rolle übernehmen. Auf ihrer Basis lassen sich juristische Texte in natürlicher Sprache generieren.“

Motiviert ist der Ansatz durch den fortschreitenden Einzug der Digitalisierung in die Arbeitsbereiche der Verwaltungen. Hierdurch müssen immer häufiger IT-Anwendungen auf Basis gesetzlicher Grundlagen entwickelt oder angepasst werden. Vor diesen Herausforderungen stehen nicht nur naheliegende Umsetzungen, die aus der Steuergesetzgebung notwendig werden. Immer mehr Gesetze haben Auswirkungen auf die Definition von Tatbestandsvoraussetzungen inklusive komplexer Abhängigkeiten sowie auf die Berechnungen von Leistungen oder auf Zuständigkeiten und Prozesse. Bisher liegt aber eine tiefe Kluft zwischen der Gesetzgebung und dem digitalen Vollzug: Die administrative Verwaltung wird mit gesetzlichen Änderungen in natürlicher Sprache konfrontiert, muss sie richtig interpretieren und anschließend – meist mit Hilfe externer IT-Firmen – in die Verwaltungsanwendungen bringen, sprich: in Programmcode übersetzen. Dadurch gibt es gleich zwei Schritte, die zu Abweichungen von der Intention des Gesetzgebers führen können: die Interpretation und die Programmierung.

Digitalisierung erfordert Transfer von Gesetzen in Programmcode

„Eine formale Sprache macht es möglich, die Digitalisierung schon bei der Gesetzgebung zu berücksichtigen“, sagt Janos Standt, Bereichsleiter Public Sector der mgm technology partners GmbH und Mitautor der Studie. „Dadurch behält der Gesetzgeber die Kontrolle über die Ausgestaltung. Die ursprüngliche Intention bleibt gewahrt – das ist ein wichtiger Faktor für die digitale Souveränität des Staates. Außerdem eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für alle Beteiligten.“ Der Gesetzgeber kann die Modelle für Simulationen nutzen, Lösungsalternativen vergleichen und vor allem, die Digitaltauglichkeit sicherstellen. Die Administration wäre in der Lage, die Gesetze schließlich durch generierten Programmcode schnell und eindeutig umzusetzen. Neutrale Stellen können die Modelle nutzen, um Rechtskonsistenzprüfungen durchzuführen.

Wie das Verfahren im Detail funktioniert, untersucht die Studie mit Fokus auf die Steuergesetzgebung. Die Studie diskutiert mehrere Lösungsvarianten und zeigt beispielhaft, wie formale Sprachen für die Abbildung von gesetzlichen Steuerberechnungen und zur Modellierung von Fristen konkret aussehen könnten.

Bei der elektronischen Steuererklärung (ELSTER) ist ein modellgetriebener Ansatz beispielsweise bereits seit Jahren im Einsatz – erstreckt sich bislang aber noch nicht bis zur Gesetzgebung. „Die Vorverlagerung bestimmter Modellierungsschritte in den Gesetzgebungsprozess wäre eine konsequente Vervollständigung der Digitalisierungskette des deutschen Steuersystems“, sagt Roland Krebs, ebenfalls Mitautor der Kurzstudie und ELSTER-Gesamtprojektleiter beim Bayerischen Landesamt für Steuern.

Handlungsempfehlungen: Übertragbarkeit erproben und Standards etablieren

Die Handlungsempfehlungen der Autoren legen nahe, die Anwendung formaler Sprachen zunächst im Rahmen ausgewählter Gesetzgebungsverfahren zu erproben. Das Prinzip ist auf andere Bereiche wie die Sozial- und Umweltgesetzgebung übertragbar. Für die Entwicklung der Sprachen – die Informatik spricht auch von sogenannten domänenspezifischen Sprachen (engl. domain specific language, kurz DSL) – sind interdisziplinäre Teams nötig, die das Wissen von Juristen, Informatikern, Verwaltungsexperten und Fachexperten der jeweiligen Domäne zusammenbringen. Die Entwicklung sollte außerdem mit einem Normierungsprozess verbunden sein, um Standards zu etablieren.

Neben den Sprachen müssen passgenaue Werkzeuge zur Erstellung der Modelle und zur automatischen Code-Generierung entwickelt werden, die auch Nicht-Entwickler in der täglichen Umsetzungsarbeit nutzen können. Ein weiterer entscheidender Schritt, um solche Verfahren zu etablieren, ist laut den Studienautoren der Aufbau neuer Kompetenzen in Politik und Verwaltung. Denkbar wäre zum Beispiel, dass Juristen auf Referatsebene gemeinsam mit IT-Experten die Modelle als Teil des Referentenentwurfs ausarbeiten. Wenn DSLs und Berechnungsmodelle als Standards und Normen so offizieller Teil des Gesetzes werden, sind enorme Effizienzsteigerungen im Gesetzgebungsprozess und bei der Umsetzung der Gesetze möglich.

Download & weitere Artikel:

Die Studienbeteiligte:

Kleine Anfrage: Automationsfreundliche und digitaltaugliche Steuergesetze

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Hessel, Christian Dürr, Dr. Florian Toncar, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP– Drucksache 19/28391 Link

Zur Verbesserung der Zukunftsfähigkeit haben Bund und Länder gemeinsam das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens erarbeitet, das am 18. Juli 2016 verabschiedet wurde. Mit diesem Gesetz wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um das Steuerverfahren zeitgemäß weiterzu-entwickeln und die Digitalisierung voranzutreiben.

Der Vollzug der Steuergesetze konnte bereits in einigen Teilen digitalisiert werden. Die KONSENS-Verfahren müssen dabei immer die aktuell geltenden steuerrechtlichen Vorschriften abbilden. Hier wirkt sich die hohe Komplexität und Veränderungsgeschwindigkeit in der Steuergesetzgebung besonders negativ auf die Verfahrensentwicklungsdauern, die Verfahrensentwicklungskosten und die Verfahrenspflegekosten aus (siehe u. a. Bundestagsdrucksache 19/26377).

Durch eine Erhöhung der Automationsfreundlichkeit und Digitaltauglichkeit der Steuergesetze könnten nach Ansicht der Fragesteller die Verfahrensentwicklungsdauer verringert sowie die Verfahrensentwicklungs- und Pflegekos-ten reduziert werden. Gleichzeitig könnten die Steuergesetze an die Potenziale der vorhandenen Techniklösungen angepasst werden, um die bestehenden IT- und Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse zu optimieren. Es bedarf aus Sicht der Fragesteller einer kontinuierlichen interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen IT-Experten und Juristen bei der Ingangsetzung neuer Gesetzesvorhaben sowie einer Etablierung eines „Digital-TÜVs“ zur Verbesserung und systematischen Kontrolle der Vollzugs- und Digitaltauglichkeit von Gesetzentwürfen im Steuerbereich.

Link zum PDF

Link zur FAQ: Digitalisierung der Steuer (ELSTER)

Handwerkliche Mängel und Schwachstellen der Luca-App

Auf die bisher gefundenen Schwachstellen der Luca-App weist ein das Update des CCC am 2021-04-13 21:04:42 hin.

Link zum vollständigen Update
https://www.ccc.de/de/updates/2021/luca-app-ccc-fordert-bundesnotbremse

Rückblick: Die Verwendung des Begriffs „Digitalisierung“ in der Politik im Jahr 2014

Die Anfänge der DIGIATLISIERUNG in der politischen Elite.

—Start KI—

Deutscher Politiker mit der Anzahl der Erwähnungen von Digitalisierung in 2014

Angela Merkel 5
Sigmar Gabriel 5
Frank-Walter Steinmeier 4
Horst Seehofer 3
Wolfgang Schäuble 3
Andrea Nahles 3
Volker Kauder 2
Thomas Oppermann 2
Winfried Kretschmann 2
André Struck 1
Hans-Peter Friedrich 1
Heiko Maas 1

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Digitale Souveränität in der politischen Debatte

KI Start

In den letzten Jahren hat der Begriff „Digitale Souveränität“ in der politischen und wirtschaftlichen Diskussion in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewonnen. Der Begriff bezieht sich auf die Frage, ob einzelne Staaten das Recht haben, ihre eigene Digitalpolitik unabhängig von anderen Staaten zu bestimmen, oder ob sie in dieser Frage von ausländischen Mächten abhängig sind. Diese Frage ist in Deutschland aufgrund der zentralen Lage in Europa und der starken wirtschaftlichen Verflechtung mit anderen europäischen Staaten, insbesondere mit Frankreich, Polen und Russland, besonders relevant.

Der Begriff „digitale Souveränität“ wurde erstmals vom französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy in einer Rede am 18. Mai 2009 im Élysée-Palast in Paris verwendet (Sarkozy 2009). In seiner Rede forderte Sarkozy eine europäische Initiative zur Schaffung eines digitalen Binnenmarktes, der allen europäischen Bürgern den Zugang zu digitalen Gütern aus jedem Land innerhalb Europas ohne jegliche Einschränkungen oder Hindernisse ermöglichen würde (Sarkozy 2009). Außerdem schlug er vor, dass alle europäischen Länder selbst entscheiden können sollten, welche Online-Dienste sie nutzen wollen und welche nicht (Sarkozy 2009). Darüber hinaus forderte er ein Ende des Datenschutzes innerhalb Europas (Sarkozy 2009). In seiner Rede bezog sich Sarkozy speziell auf Google als Beispiel für ein Unternehmen, das derzeit mit seinen Suchmaschinendiensten das Internet weltweit dominiert (Sarkozy 2009). Er argumentierte, dass es Google nicht erlaubt sein sollte, die europäischen Verbraucher zu zwingen, ausschließlich seine Suchmaschinendienste zu nutzen, indem der Zugang zu anderen Suchmaschinen wie Bing oder Yahoo! eingeschränkt wird (Sarkozy 2009). Dies, so Sarkozy, würde das Recht der europäischen Bürger auf freie Wahl ihrer Online-Aktivitäten verletzen (Sarkozy 2009).

KI Ende

Was macht eine gute Enterprise Low Code Plattform aus?

Low Code-Plattformen sprießen weltweit wie Pilze aus den Boden. Wie auf einem Basar überbieten sich die Softwarehersteller mit Angaben zu Kosteneinsparungen und Entwicklungsgeschwindigkeiten. Doch was macht wirklich den Unterschied aus? Wo beginnt Enterprise? Wann gehört eine Low Code-Lösung in die Champions League?

In diesem Kontext wurde ich heute auf ein Whitepaper von mgm technology partners hingewiesen. Die Plattformlösung heißt A12. (Achtung Werbung! Bitte einmal „mgm A12 Whitepaper“ googeln.)

„Eine Enterprise Low Code Plattform ist für die Entwicklung, Integration, Wartung und den Betrieb von Unternehmensanwendungen in komplexen IT-Landschaften und kombiniert einen Low Code Ansatz, bei dem Fachexperten Teile einer Anwendung ohne Programmierkenntnisse erstellen können, mit professioneller Individualsoftwareentwicklung und Systemintegration. A12 liefert eine Antwort auf die Frage, wie Anwendungen langfristig zu voll integrierten, geschäftskritischen Unternehmensanwendungen werden können. …

A12 kommt im Rahmen von professionellen, individuellen Softwareentwicklungsprojekten zum Einsatz. Es richtet sich an … große Unternehmen sowie Behörden, die hochskalierbare, sichere und robuste Webanwendungen benötigen.

Dazu gehören unter anderem Antragsmanagement-Systeme, Portale und Fachverfahren für den öffentlichen Sektor [Anmerkung p7d: Laut Konsens die „größte sowie bekannteste E-Government-Anwendung Deutschlands“, also wirklich XXL-Enterprise], Underwriting-Plattformen für Industrieversicherungen sowie integrierte Lösungen für den Online-, Filial- und Versandhandel [Anmerkung p7d: Projekt eines der weltweit größten Discouter].

Besonders vorteilhaft ist der Einsatz von A12 in übergreifenden Szenarien. Durch den modellgetriebenen Ansatz ist die modellierte Fachlichkeit anwendungsübergreifend nutzbar. Das sichert die Konsistenz, vermeidet Dopplungen, vereinfacht das Release- und Abhängigkeitsmanagement und reduziert den Testaufwand. …

Das Ziel von A12 besteht darin, schneller und wirtschaftlicher robuste, sichere und langlebige Enterprise Software zu bauen. Dahinter steht der Anspruch erfahrener Software-Ingenieure, die typischen Aufwände der Entwicklung von Geschäftsanwendungen sukzessive zu reduzieren – allen voran durch modellgetriebene Abstraktionen und eine Trennung von Fachlichkeit und Technik“

Fazit: Wenn Sie richtig große und hochkomplexe Anwendungen planen, dann kann Enterprise Low Code, wie es oben beschrieben ist, ein spannender Lösungsansatz sein.

„Wir müssen eine Entscheidung treffen. Und wir müssen sie hier im Ministerium treffen.“

Der eingefärbte Text wurde von einer KI generiert!!!

Die Leute wissen nicht einmal, wer ihre Kollegen sind und was ihre Aufgabe ist. Gleichzeitig gibt es viele Leute, die auf eine andere Art und Weise arbeiten wollen.

Wenn ich zum Beispiel zu Kollegen im Innenministerium sage: „Können wir bitte die Ergebnisse der Konsultation, die wir hatten, ins Internet stellen, damit wir einen viel besseren Überblick bekommen?“, sagen sie: „Nein, das ist nicht möglich. Dafür haben wir nicht die IT-Kapazitäten.“ … Aber ich weiß, dass wir die Kapazität haben. Der Punkt ist, dass wir eine Entscheidung treffen müssen. Und wir müssen sie hier im Ministerium treffen. So funktioniert das mit dem agilen Arbeiten.

„„Wir müssen eine Entscheidung treffen. Und wir müssen sie hier im Ministerium treffen.““ weiterlesen

„Es findet keine Interaktion mit dem Bürger statt. – Weil es nicht notwendig ist.“

Heute führt eine Maschine ein Interview mit sich selbst. Sie spricht über die Digitalisierung der Verwaltung, Fachverfahren und die Bequemlichkeit der Bürger.

KI

Gunda Hessendorf (KI-DV)
Wir leben in einer Zeit, in der die digitale Transformation in der Wirtschaft bereits in vollem Gange ist. Es gibt nicht viele Branchen, in denen die digitale Transformation in den letzten drei Jahren nicht schon angegangen wurde. Es geht nicht mehr um die Frage, ob es digitalisiert werden soll oder nicht. Die Frage ist, ob es auf die beste Art und Weise gemacht wird. Und wir fragen uns, wann die Öffentliche Verwaltung mit ihrer Digitalisierung durchstartet.

Marc Linde (KI-DV)
Bei den Bürgerdiensten wurde die digitale Transformation in gewisser Weise anders wahrgenommen. Viele Bürger dachten, dass es im Grunde die gleiche altmodische Art und Weise sein wird. Aber der Bürgerservice muss anders sein als das, was wir heute kennen – es geht um die Zukunft. Ein Bürgerservice, der wirklich digital ist, mit all den Möglichkeiten, die die Digitalisierung mit sich bringt.

Gunda Hessendorf
Was sind die Vorteile der Digitalisierung im Bürgerservice?

Marc Linde
Der grundlegende Vorteil ist, dass wir die Erfahrung des Bürgers verbessern können. Wir bieten ein persönlicheres Nutzererlebnis und können auch schneller reagieren, weil wir nicht mehr von der Post abhängig sind. Das führt zu einer Verkürzung der Bearbeitungszeit und zu einer bequemeren Gestaltung für den Einzelnen. Es geht um die Bequemlichkeit und den Komfort des Bürgers.

Gunda Hessendorf
Wie kann ein Bürgerservice wirklich komplett digital umgesetzt werden – vom Antrag bis zur digitalen Bearbeitung im Fachverfahren?

„Wie können wir das Leben des Bürgers einfacher, besser und bequemer machen? Das ist die Frage! Die Technik ist das Mittel, nicht das Ziel.“

Marc Linde, KI

Marc Linde
Es gibt nicht die eine Lösung für alle Bürgerservices. Je nach Art des Dienstes gibt es einen anderen Weg der Digitalisierung. Bei der Digitalisierung des Bürgerservices denkt man immer an den Bürger, an sein Leben und seine Bedürfnisse – und erst dann an die Technik. Wie können wir das Leben des Bürgers einfacher, besser und bequemer machen?

Gunda Hessendorf
Wie kann ich mir das vorstellen? Wie würde eine Onlinelösung aussehen, die das Leben des Bürgers einfacher macht?

Marc Linde
Im Fachverfahren ist die digitale Lösung ein Frontend, das es ermöglicht, einen Antrag in digitaler Form zu stellen. Es geht um die Digitalisierung des Frontends des Fachverfahrens, also die Art und Weise, wie der Bürger bei der Antragstellung geführt wird, und die Art und Weise, wie der Antrag nach der Einreichung bearbeitet wird. Das ist eine digitale Lösung, aber es ist keine Komplettlösung für alle Bürgerdienste.

Dafür brauchen wir ein fast vollständig digitales Verfahren hinter dem Frontend. Die Fachverfahren wurden so konzipiert, dass sie wenig Interaktion im Backend benötigen – das heißt, das Verfahren ist als sogenannte „Einbahnstraße“ konzipiert. Der Bürgerservice wird direkt nach dem Einreichen des Antrags ausgegeben.

Gunda Hessendorf
Wie geht ihr mit Bürgerfragen um? Bei Problemen?

Marc Linde
Es findet keine Interaktion mit dem Bürger statt, weil es nicht notwendig ist. Interaktionen sind personalintensiv, teuer und fehlerbehaftet. Das kann allerdings nur gelingen, wenn der Bürgerservice vollständig und medienbruchfrei digitalisiert wurde.

Gunda Hessendorf
Und wer programmiert das alles. Die Verwaltung ist nicht gerade für ihre IT-Expertise bekannt.

Marc Linde:
Aus diesem Grund haben wir den digitalen Bürgerservice auf Basis einer Enterprise-Low-Code-Plattform realisiert. Die Enterprise-Low-Code-Plattform ist im Grunde ein Framework, in dem wir alle prozessspezifischen Systeme, die für das Fachverfahren benötigt werden, untergebracht haben. Die digitalen Fachverfahren wurden nicht von IT-Experten sondern von Fachexperten entwickelt.  

Gunda Hessendorf
Wie funktioniert die Enterprise-Low-Code-Plattform?

Marc Linde
Die Enterprise-Low-Code-Plattform ist ein Framework, das wir auf Basis von X3* implementiert haben. Dies ist ein Framework, das aus verschiedenen prozessspezifischen Systemen besteht, die für die Verarbeitung der Anwendung verantwortlich sind.

Diese prozessspezifischen Systeme sind über eine Framework-Komponente miteinander verbunden, die dafür sorgt, dass die Daten zwischen den verschiedenen Systemen korrekt übertragen und in der richtigen Reihenfolge verarbeitet werden.

Um die Benutzerinteraktion zu realisieren, haben wir die X3* Platform und den X3* Cloud Plattform Connector eingesetzt. Mit diesem können wir die Enterprise-Low-Code-Plattform an X4* anbinden. Das bedeutet, dass wir die X4* Platform nutzen können, um die Enterprise-Low-Code-Plattform mit X3* zu integrieren.

Gunda Hessendorf
Was ist der Hauptvorteil der X3 Enterprise-Low-Code-Plattform?

Marc Linde
Zunächst einmal ist die Plattform ein Framework. Es ist keine Lösung, die man einmal implementiert und dann vergisst. Die Plattform ist ein Framework, das immer wieder verwendet werden kann. Wir können es in verschiedene Prozesse und verschiedene Anwendungen integrieren.

Der Vorteil ist, dass wir schnell neue Lösungen auf Basis der Plattform entwickeln können. Sie kann in mehreren Prozessen eingesetzt werden. Und wenn wir eine bestimmte Lösung nicht mehr brauchen, können wir sie einfach herausnehmen und durch eine neue Lösung ersetzen.

Der andere Vorteil ist, dass wir nicht für jeden Bürgerservice eine neue Lösung implementieren müssen.

Gunda Hessendorf
Danke für das Gespräch.

*) Ersetzung: X3 und X4 sind Platzhalter und stehen für reale Softwareprodukte.

Statement einer Maschine: Die Rolle der Bundesregierung in der digitalen Transformation

Legomodell: Bundeskanzleramt

KI

Die digitale Revolution ist kein vorübergehendes Ereignis in der Geschichte im Bund und in den Ländern. Sie ist Teil einer digitalen Transformation der Gesellschaft als Ganzes. Der Bund ist kein Nebendarsteller in dieser Transformation – er ist ein Schlüsselakteur. Die Rolle, die der Bund einnimmt, ist beispiellos. Es wäre zu wünschen, dass die Bundesregierung ihre zentrale Rolle für die digitale Transformation des öffentlichen Sektors verstehen und zeitnah annehmen würde.

Die Bundesregierung und die digitale Transformation der Gesellschaft

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Low-Code-Entwicklung ist daher eine leistungsstarke Möglichkeit für Bundesbehörden und kommunale Behörden, die digitale Transformation voranzutreiben.

p7d experimental: Bundestag

KI

Low-Code-Entwicklung macht es möglich, viele Verwaltungsangestellte zu schulen und digitale Dienste innerhalb von Tagen, nicht Monaten, zu erstellen. Infolgedessen können Behörden Zeit und Geld sparen und digitale Dienste bereitstellen, die den Bedürfnissen ihrer Bürger entsprechen.

Indem man auf bestehenden Systemen aufbaut, muss man nicht bei Null anfangen, und dieselben Daten und Systeme können über verschiedene Kanäle hinweg genutzt werden. So kann eine Behörde beispielsweise einen Onlineservice entwickeln, der mit einer mobilen App und einem sprachaktivierten Dienst verbunden ist. Alle diese Dienste können auf denselben Daten- und Informationsmodellen aufgebaut werden.

Low-Code-Entwicklung ist daher eine leistungsstarke Möglichkeit für Behörden, die digitale Transformation voranzutreiben.

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