Low Code in der digitalen Verwaltung

Für welche Einsatzszenarien ist Enterprise Low Code geeignet?

  • professionelle und individuelle Softwareentwicklungsprojekte
  • große Unternehmen
  • Behörden, die hochskalierbare, sichere und robuste Webanwendungen benötigen

Besonders vorteilhaft ist der Einsatz von Low Code in übergreifenden Szenarien. Durch den modellgetriebenen Ansatz ist die modellierte Fachlichkeit anwendungsübergreifend nutzbar. Das sichert die Konsistenz, vermeidet Dopplungen, vereinfacht das Release- und Abhängigkeitsmanagement und reduziert den Testaufwand.

Welche Vorteile bringt Low Code in der Behörde?

Selbstbestimmter Umgang mit fachlichen Inhalten

  • Fachexperten/Sachbearbeiter und Business Analysten können ihre Ideen (Verwaltungsprozesse) in der Software eigenständig abbilden und langfristig pflegen
  • Anpassung fachlicher Aspekte sind ohne Programmierkenntnisse möglich
  • Schnelle Umsetzung fachlicher Änderungen
  • Weitgehende Automatisierung des Softwareentwicklungsprozesses
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Standpunkt: mgm und digitale Souveränität

Digitale Souveränität ist eine zentrale Leitplanke europäischer Digitalpolitik. Der Sammelbegriff bezeichnet „die Summe aller Fähigkeiten und Möglichkeiten von Individuen und Institutionen, ihre Rolle(n) in der digitalen Welt selbstständig, selbstbestimmt und sicher ausüben zu können.“ Diese Definition des Kompetenzzentrums Öffentliche IT* nutzt u.a. auch der IT-Planungsrat.

Standpunkt von Hamarz Mehmanesh (CEO von mgm)
Link zum PDF-Download
Zuerst erschienen auf der Newsseite von mgm

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Lessons Learned aus einem agilen Registerprojekt

Die Digitalisierung des größte deutschen Schiffsregister in Hamburg reiht sich langsam aber sicher in die Reihe der Vorzeigeprojekte für erfolgreiche OZG-Umsetzungen ein, inklusive EfA-Prinzip (Einer für Alle). Nicht nur weil sich inzwischen neben Bremen auch Berlin für die moderne Softwarelösung aus Hamburg entschieden hat – auch weil ein übergreifendes Team das Projekt voll-agil in einem nicht-agilen Umfeld umgestzt hat.

Ein Podcast von mgm technology partners
Zuerst erschienen auf der mgm-Newsseite

Ein Gespräch mit Tim Schneider* (Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Hamburg, BJV) und Christian Thomsen* (mgm) über den agilen Ansatz, den Herausforderungen und den Learnings für die deutsche Registerlandschaft und für Digitalisierungsprojekte in der Justiz. Länge: 39 Minuten

Hintergrundinformationen zum Digitalisierungsprojekt „Schiffsregister Hamburg“ und dem agilen Entwicklungsansatz:

Die Gesprächspartner im Podcast:

Tim Schneider, IT-Referent und Projektmanager, Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Hamburg, ist Diplom-Rechtspfleger, war als solcher bei verschiedenen Hamburger Gerichten im Einsatz und übernahm 2015 Aufgaben als IT-Organisator und Gruppenleiter bei der gemeinsamen IT-Abteilung der ordentlichen Gerichtsbarkeit Hamburgs. Seit 2019 ist Schneider IT-Referent und Projektmanager der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Hamburg (BJV).

Christin Thomsen, Senior Developer bei mgm, ist seit 30 Jahren im IT-Bereich als Entwickler, Architekt und Projektleiter tätig. Seit 2018 arbeitet er für die mgm technology partners und hat hier Verantwortung für Projekte vor allem aus dem öffentlichen Bereich übernommen.

Blockchain als Schlüsseltechnologie in der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in der EU

KI

Wir sind gerade dabei, ein Pilotprojekt zu entwickeln, in dem die Blockchain-Technologie genutzt wird, um eine digitale Identität für die öffentliche Verwaltung zu schaffen. Dies wird dazu beitragen, das Verfahren zur Authentifizierung und Validierung verschiedener Arten von Dokumenten zu vereinfachen und den Prozess zur Erlangung eines Dokuments zu vereinfachen.

Diese Technologie wird die Art und Weise revolutionieren, wie wir einen Reisepass, einen Führerschein, ein Visum oder ein anderes Dokument beantragen. Die Digitalisierung der EU ist eine Priorität für unsere Union und Blockchain kann eine Schlüsselrolle bei der Erreichung dieses Ziels spielen.

Welche Art von Vorteilen sehen Sie für die Blockchain-Technologie in der öffentlichen Verwaltung?

Der Einsatz dieser Technologie kann den Bürgern sehr viel Zeit und Geld sparen. Die Digitalisierung der EU und der Einsatz der Blockchain-Technologie können dazu beitragen, die Bürokratie in der öffentlichen Verwaltung deutlich zu reduzieren und das Verfahren zur Erlangung eines Dokuments zu vereinfachen. Mit Blockchain werden wir dazu beitragen, die Bürger vor Betrug zu schützen und das Niveau der Sicherheit und des Vertrauens in das System zu verbessern.

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Ein Plädoyer für Softwaresouveränität

Hamarz Mehmanesh schreibt im aktuellen Behörden Spiegel-Newsletter (Nr. 1.048 Februar 2021) zum Thema Softwaresouveränität.

In der Diskussion um digitale Souveränität nimmt der Umgang mit Daten einen zentralen Platz ein. Das zeigt nicht zuletzt die kürzlich veröffentlichte Datenstrategie der Bundesregierung. Sie sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, um die Datenkompetenz von Gesellschaft und öffentlicher Verwaltung zu erhöhen. Der Vorstoß ist wichtig und richtig. Er rückt aber ein anderes Hindernis der digitalen Transformation in den Hintergrund: Wir brauchen in der öffentlichen Verwaltung nicht nur eine höhere Datenkompetenz, sondern auch eine höhere Softwarekompetenz.

Was heißt das genau? Softwarekompetenz bedeutet nicht nur, Software bedienen zu können. Mitarbeitende der Verwaltung sollten vielmehr in der Lage sein, Software für ihre jeweiligen Fachverfahren eigenständig weiterzuentwickeln. Diesem Ziel der Softwaresouveränität oder fachlichen Souveränität liegt ein einfacher Gedanke zugrunde: Digitalisierung sollte vom Fachbereich ausgehen. Nicht von der IT. Dafür muss nicht jeder Verwaltungsangestellte zum Programmierer werden. Ganz im Gegenteil. Es sollte passende Werkzeuge geben, mit denen Fachexperten ohne Programmierung Inhalte ihrer Fachdomäne eigenständig verwalten. Mittlerweile gibt es eine Reihe technischer Verfahren wie Low Code und modellbasierte Softwareentwicklung, die genau darauf abzielen. Was viele nicht wissen: Diese Verfahren lassen sich nicht nur auf kleine Apps anwenden, sondern auch auf komplexe Fachverfahren, die den Herzschlag der öffentlichen Verwaltung bilden. Das Potenzial von Softwaresouveränität ist gewaltig. Um es auszunutzen, ist jedoch ein Paradigmenwechsel nötig. Wir müssen die Art und Weise verändern, wie wir Software entwickeln, wie Fachanwender dabei einbezogen werden, und wie Anwendungen langfristig anpassbar bleiben. Erst wenn uns das gelingt, können wir von einer tatsächlichen digitalen Souveränität der Verwaltung im Sinne einer selbstbestimmten Ausübung ihrer Rolle in der digitalen Welt sprechen.

Link zur Behörden Spiegel-Newsletteranmeldung

Link zur Newsseite von mgm-tp.com

Cloud-Betrieb – eine Voraussetzung für eine agile öffentliche Verwaltung

KI

Öffentliche Verwaltungen agieren in einem sich wandelnden Umfeld und sind den ständigen Herausforderungen einer ungewissen Zukunft, eines wachsenden Aufgabenvolumens, steigender Ansprüche an die Bürgerfreundlichkeit und der Notwendigkeit von Kosteneffizienz ausgesetzt. Die Cloud bietet eine Lösung für diese Herausforderung, da sie die Möglichkeit bietet, ein Pay-as-you-go-Modell zu nutzen, das es ermöglicht, die verfügbaren IT-Ressourcen schnell an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Behörden anzupassen.

Die Cloud bietet die Möglichkeit, IT-Anwendungen auf flexiblere Weise zu entwickeln und zu betreiben. Öffentliche Verwaltungen können so die Agilität ihrer IT-Systeme zu erhöhen.
Der öffentliche Sektor und die Privatwirtschaft agieren in einem ähnlichen Umfeld. Sie stehen vor den gleichen Herausforderungen und haben ähnliche Bedürfnisse. Allerdings arbeitet der öffentliche Sektor mit öffentlichen Geldern. Die Verwendung von öffentlichen Geldern unterliegt spezifischen Anforderungen und Einschränkungen. Folglich haben Organisationen des öffentlichen Sektors höhere Anforderungen an Transparenz, Verantwortlichkeit und Sicherheit beim Betrieb von IT-Anwendungen.

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Zahlen zum Projekt: Gesundheitsportal www.gesund.bund.de

Auszüge aus folgender Quelle: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg, Michael Theurer, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP– Drucksache 19/22980 – Vorabfassung vom 16.10.2020 https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/234/1923466.pdf

Am 1. September 2020 wurde das Gesundheitsportal www.gesund.bund.de freigeschaltet. Über das Portal sollen … Bürgerinnen und Bürger „schnell, zentral, verlässlich, werbefrei und gut verständlich über alle Themen rund um Gesundheit und Pflege informieren können“…

Seit wann wird das Gesundheitsportal entwickelt?

Am 1. September 2020 startete der Online-Probebetrieb des NGP und das Portal wird nun fortlaufend weiterentwickelt.

Welche Kosten sind für das Gesundheitsportal bis zur Veröffentlichung in welchen Bereichen angefallen?

Bis zur Veröffentlichung des Gesundheitsportals sind im Bereich „Technik“ Kosten in Höhe von 581.326 Euro und im Bereich „Redaktion“ Kosten in Höhe von 1.163.292 Euro angefallen. Für konzeptionelle Vorarbeiten entstanden Kosten in Höhe von 99.885 Euro.

Aus welchen Haushaltstiteln wird das Gesundheitsportal finanziert, und in welcher Höhe sind seit Beginn der Arbeiten an dem Portal Kosten angefallen?

Das Gesundheitsportal wird aus Kapitel 1503 Titel 686 01 (Nationales Gesundheitsportal) finanziert. Seit Beginn der Arbeiten an dem Portal sind bis zum 1. Oktober 2020 Kosten in Höhe von 1.994.149,66 Euro angefallen.

NEGZ-Herbsttagung 2020: Digitalisierung der Gesetzgebung

Digitale Gesetze im Simulator

Am vierten und letzten Nachmittag der NEGZ-Tagung war Sabine Gandenberger, mgm-Projektleiterin der ELSTER-Modellierungsplattform, Rednerin bei einer spannenden Eineinhalb-Stunden-Session. Mit ihr auf der virtuellen Bühne:

Dr. Judith Michael, Lehrstuhl Software Engineering, RWTH Aachen
Prof. Dr. Bernhard Rumpe, Lehrstuhl Software Engineering, RWTH; Aachen
Roland Krebs, Bayerisches Landesamt für Steuern

Grund für den großen Bahnhof war die Vorstellung erster Ergebnisse der NEGZ-Kurzstudie „Digitalisierung der Gesetzgebung zur Steigerung der Digitalen Souveränität des Staates“.

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Agile Verwaltung – geht das? Unbedingt!

NEGZ-Herbsttagung 2020

Am ersten Tag der NEGZ-Tagung hatten Roland Kreutzer (Manager Öffentlicher Sektor) und Benedikt Jost (Senior Manager Business Agilität) von den mgm consulting partners ihren Einsatz. Ihre Mission: „Erfolgsfaktoren: Der Weg zu einer bürgernahen, digitalen Verwaltung“.

„Geld löst vielleicht nicht alles“, meinte Roland Kreutzer zu Beginn mit Bezug auf die von einem Vorredner erwähnten Extra-Milliarden für das OZG. Es kommt eben aber auch auf Mindset, Arbeitsweisen und vor allem ganzheitliches strategisches Management an.

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Tagesspiegel Background-Standpunkt „Low Code: Nachhaltige Basis für die digitale Verwaltung“

am 1.3.2020 wurde ein Artikel von Hamarz Mehmanesh, CEO bei mgm technology partners veröffentlicht. https://background.tagesspiegel.de

Themen im Artikel

Low-Code-Lösungen können Beschäftigten in der Verwaltung helfen ihre Abteilungen ohne viel Programmierung digitaler zu machen.

Der Digitalisierungsdruck wächst und der Ruf nach digitaler Souveränität steigt.

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Digitale Souveränität mit Low Code für Behörden

Mit Enterprise Low Code Plattformen lassen sich Verwaltungsanwendungen in ihrem gesamten Lebenszyklus effizient und innovativ entwickeln und nutzen.

Aus der Praxis:
Klassenprimus ist sicherlich die deutsche Steuer, die mit ihrem ELSTER-Projekt für viele weitere IT-Projekte in der Verwaltung eine Blaupause bilden kann. Bei ELSTER erstellen Fachexperten der Steuerverwaltung im Bayerischen Landesamt für Steuern für viele Steuerarten mit über 600 verschiedenen Datenarten alle Validierungsregeln auf einer Enterprise Low Code Plattform.

Gerade für geschäftskritische Anwendungen ist ein selbstbestimmter Umgang mit der Fachlichkeit sowie die vollständige Kontrolle über Daten und Infrastruktur unerlässlich. Somit gehört die Fachlichkeit zu 100% in die Hände der Fachexperten. Sie können mit Hilfe von Editoren und einer formalen Sprache (DSL) alle Aspekte der Wertschöpfung abbilden. Der Kern einer Low Code-Software liegt in den fachlichen Modellen, die damit unabhängig und getrennt von der technischen Entwicklung erstellt und laufend weiterentwickelt werden können.

Eine weitere Perspektive des selbstbestimmten Umganges ist die Unabhängigkeit der betrieblichen und infrastrukturellen Aspekte vom Technologieanbieter. Wichtig für eine Low Code-Anwendung in der Behörde ist die vollständige Kontrolle des kundenseitigen Betriebes – unabhängig von Entwicklungs- und Releasezyklen.

Der OZG-Termin 2022 ist nicht zu halten – oder doch?

Bereits vor über 20 Jahren gab es Maßnahmen und Projekte, um das „virtuelle Rathaus“ Wirklichkeit werden zu lassen. Nicht mehr die Bürger sollten laufen, sondern die Daten – so die „Zukunftsvision“. Mehr als zwei Jahrzehnte später sind nun satte drei Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket notwendig – alleine für das OZG. Warum sind wir in Deutschland nicht weiter? Ist das Ziel 2022 zu schaffen? Welche Rolle kann modellbasierte Entwicklung spielen?

Autor: Daniel Rasch

Ein Gespräch mit Janos Standt, stellvertretender Leiter Public Sektor, über den Stand der OZG-Umsetzungen und mögliche Lösungswegen bis Ende 2022.
Länge: 14:25 Minuten

Podcastfolge von mgm – Innovation Implemented
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Digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung durch Low Code

Was versteht man unter digitaler Souveränität?

Dass die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung gestärkt werden muss, darüber scheint sich der gesellschaftliche Diskurs einig zu sein. Auf die Fragen, was digitale Souveränität ausmacht und wie dieses Ziel erreicht werden kann, gibt es jedoch weniger eindeutige Antworten.

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FAQ-Start: Agile Verwaltung

In der Linkedingruppe „Public Sector Deutschland“ wurde gefragt, ob wir eine FAQ zum Thema „Agile Verwaltung“ gemeinsam aufbauen könnten. Nun sind ersten Fragen und Anworten eingetroffen und wir beginnen mit dem Projekt.

Was bedeutet Agilität?

Agilität eindeutig zu beschreiben ist schwierig, da es eine Vielzahl von Definitionen und Interpretationen gibt. Zudem ist die konkrete Ausprägung der Agilität einer Organisation stark von deren individuellen Umständen abhängig.

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Fachlich souverän und unabhängig: Die Entwicklung der ELSTER-Steuererklärung im Bayerischen Landesamt für Steuern (BayLfSt)

Mein Kollege Janos Standt schreibt im Behörden Spiegel über den Einsatz von Low Code im Rahmen der Entwicklung der ELSTER-Steuer und über die digitale Souveränität als Fachsouveränität.

Link zum Artikel: https://www.behoerden-spiegel.de/2020/09/03/fachlich-souveraen-und-unabhaengig/

„… als Beispiel lohnt ein Blick auf ELSTER, den elektronischen Diensten der Steuerverwaltung, betrieben vom BayLfSt .Von rund 18 Millionen Zeilen Programmcode der ELSTER-Anwendungen stammen nur knapp über eine Million Zeilen von Softwareentwicklern. Über 16 Millionen Zeilen Code sind durch Modelle generiert. Und jedes Jahr modellieren die Steuerexpertinnen und -experten im BayLfSt die meist sehr umfangreichen und komplexen Änderungen der Steuergesetzgebung. …Mit einem herkömmlichen Entwicklungsprozess wäre dies nicht möglich.“

„Souveränität per Low Code mit Zukunftssicherheit
Die Modelle sind in vielen Kontexten wiederverwendbar, beispielsweise für die Entwicklung von automatisierten Tests, Chatbots sowie Sprachsteuerung und anderen Zukunftsanwendungen. … Das ist digitale Souveränität – als Fachsouveränität.“

Warum sich das OZG für modellbasierte Entwicklung interessieren sollte und was Open Source damit zu tun hat

Foto: Photo by Ryan Quintal on Unsplash

Autor: Janos Standt

Nach den verschiedenen seit Monaten aufkommenden Rufen nach einer Open Source-Offensive im Zusammenhang mit der digitalen Souveränität Deutschlands und dem OZG – zuletzt etwa von Dr. Markus Richter im Zusammenhang mit innovativen IT-Dienstleistern (1) – kann ich nicht anders: Ich muss eine Lanze brechen für Anwendungen, die modellbasiert entwickelt werden und zum Kern sehr komplexer heterogener Systemlandschaften werden können. Denn die bringen letztlich auch größere Gestaltungsfähigkeiten.

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ÖFIT-Blog: Agilität in der Verwaltung – Neue Herausforderungen benötigen neue Lösungen!

Dieser Artikel erschien am 27.8.2020 auf www.oeffentliche-it.de
Autorin: Julia Taubenberger

Der Begriff der Agilität ist allgegenwärtig und der Ruf nach agilen Organisationen wird nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch im öffentlichen Sektor immer lauter. In unserer Blogreihe setzen wir uns mit der Herkunft und der Bedeutung des Agilitätsbegriffs auseinander, diskutieren die Anwendbarkeit des Konzepts im öffentlichen Sektor und stellen die Lehren aus der Praxis vor, die das DIT (Digital Innovation Team) aus seinen Erfahrungen mit agilem Arbeiten im Behördenkontext zieht.

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Low Code-Plattformen für die Verwaltung – Modellbasierte Softwareentwicklung für Fachreferate

Die Kernidee von Low Code besteht darin, Fachwissen in Modellen zu kapseln. Durch den Einsatz von leistungsstarken Werkzeugen können Fachexperten aus den Referaten diese Modelle erstellen und modifizieren – ohne dass sie den Softwarecode programmieren müssen. (Beispiel: ELSTER-Einkommensteuer/ Körperschaftsteuer) Photo by Florian Klauer on Unsplash
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