Agile Verwaltung – geht das? Unbedingt!

NEGZ-Herbsttagung 2020

Am ersten Tag der NEGZ-Tagung hatten Roland Kreutzer (Manager Öffentlicher Sektor) und Benedikt Jost (Senior Manager Business Agilität) von den mgm consulting partners ihren Einsatz. Ihre Mission: „Erfolgsfaktoren: Der Weg zu einer bürgernahen, digitalen Verwaltung“.

„Geld löst vielleicht nicht alles“, meinte Roland Kreutzer zu Beginn mit Bezug auf die von einem Vorredner erwähnten Extra-Milliarden für das OZG. Es kommt eben aber auch auf Mindset, Arbeitsweisen und vor allem ganzheitliches strategisches Management an.

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Tagesspiegel Background-Standpunkt „Low Code: Nachhaltige Basis für die digitale Verwaltung“

am 1.3.2020 wurde ein Artikel von Hamarz Mehmanesh, CEO bei mgm technology partners veröffentlicht. https://background.tagesspiegel.de

Themen im Artikel

Low-Code-Lösungen können Beschäftigten in der Verwaltung helfen ihre Abteilungen ohne viel Programmierung digitaler zu machen.

Der Digitalisierungsdruck wächst und der Ruf nach digitaler Souveränität steigt.

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Digitale Souveränität mit Low Code für Behörden

Mit Enterprise Low Code Plattformen lassen sich Verwaltungsanwendungen in ihrem gesamten Lebenszyklus effizient und innovativ entwickeln und nutzen.

Aus der Praxis:
Klassenprimus ist sicherlich die deutsche Steuer, die mit ihrem ELSTER-Projekt für viele weitere IT-Projekte in der Verwaltung eine Blaupause bilden kann. Bei ELSTER erstellen Fachexperten der Steuerverwaltung im Bayerischen Landesamt für Steuern für viele Steuerarten mit über 600 verschiedenen Datenarten alle Validierungsregeln auf einer Enterprise Low Code Plattform.

Gerade für geschäftskritische Anwendungen ist ein selbstbestimmter Umgang mit der Fachlichkeit sowie die vollständige Kontrolle über Daten und Infrastruktur unerlässlich. Somit gehört die Fachlichkeit zu 100% in die Hände der Fachexperten. Sie können mit Hilfe von Editoren und einer formalen Sprache (DSL) alle Aspekte der Wertschöpfung abbilden. Der Kern einer Low Code-Software liegt in den fachlichen Modellen, die damit unabhängig und getrennt von der technischen Entwicklung erstellt und laufend weiterentwickelt werden können.

Eine weitere Perspektive des selbstbestimmten Umganges ist die Unabhängigkeit der betrieblichen und infrastrukturellen Aspekte vom Technologieanbieter. Wichtig für eine Low Code-Anwendung in der Behörde ist die vollständige Kontrolle des kundenseitigen Betriebes – unabhängig von Entwicklungs- und Releasezyklen.

Der OZG-Termin 2022 ist nicht zu halten – oder doch?

Bereits vor über 20 Jahren gab es Maßnahmen und Projekte, um das „virtuelle Rathaus“ Wirklichkeit werden zu lassen. Nicht mehr die Bürger sollten laufen, sondern die Daten – so die „Zukunftsvision“. Mehr als zwei Jahrzehnte später sind nun satte drei Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket notwendig – alleine für das OZG. Warum sind wir in Deutschland nicht weiter? Ist das Ziel 2022 zu schaffen? Welche Rolle kann modellbasierte Entwicklung spielen?

Autor: Daniel Rasch

Ein Gespräch mit Janos Standt, stellvertretender Leiter Public Sektor, über den Stand der OZG-Umsetzungen und mögliche Lösungswegen bis Ende 2022.
Länge: 14:25 Minuten

Podcastfolge von mgm – Innovation Implemented
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Digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung durch Low Code

Was versteht man unter digitaler Souveränität?

Dass die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung gestärkt werden muss, darüber scheint sich der gesellschaftliche Diskurs einig zu sein. Auf die Fragen, was digitale Souveränität ausmacht und wie dieses Ziel erreicht werden kann, gibt es jedoch weniger eindeutige Antworten.

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FAQ-Start: Agile Verwaltung

In der Linkedingruppe „Public Sector Deutschland“ wurde gefragt, ob wir eine FAQ zum Thema „Agile Verwaltung“ gemeinsam aufbauen könnten. Nun sind ersten Fragen und Anworten eingetroffen und wir beginnen mit dem Projekt.

Was bedeutet Agilität?

Agilität eindeutig zu beschreiben ist schwierig, da es eine Vielzahl von Definitionen und Interpretationen gibt. Zudem ist die konkrete Ausprägung der Agilität einer Organisation stark von deren individuellen Umständen abhängig.

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Fachlich souverän und unabhängig: Die Entwicklung der ELSTER-Steuererklärung im Bayerischen Landesamt für Steuern (BayLfSt)

Mein Kollege Janos Standt schreibt im Behörden Spiegel über den Einsatz von Low Code im Rahmen der Entwicklung der ELSTER-Steuer und über die digitale Souveränität als Fachsouveränität.

Link zum Artikel: https://www.behoerden-spiegel.de/2020/09/03/fachlich-souveraen-und-unabhaengig/

„… als Beispiel lohnt ein Blick auf ELSTER, den elektronischen Diensten der Steuerverwaltung, betrieben vom BayLfSt .Von rund 18 Millionen Zeilen Programmcode der ELSTER-Anwendungen stammen nur knapp über eine Million Zeilen von Softwareentwicklern. Über 16 Millionen Zeilen Code sind durch Modelle generiert. Und jedes Jahr modellieren die Steuerexpertinnen und -experten im BayLfSt die meist sehr umfangreichen und komplexen Änderungen der Steuergesetzgebung. …Mit einem herkömmlichen Entwicklungsprozess wäre dies nicht möglich.“

„Souveränität per Low Code mit Zukunftssicherheit
Die Modelle sind in vielen Kontexten wiederverwendbar, beispielsweise für die Entwicklung von automatisierten Tests, Chatbots sowie Sprachsteuerung und anderen Zukunftsanwendungen. … Das ist digitale Souveränität – als Fachsouveränität.“

Warum sich das OZG für modellbasierte Entwicklung interessieren sollte und was Open Source damit zu tun hat

Foto: Photo by Ryan Quintal on Unsplash

Autor: Janos Standt

Nach den verschiedenen seit Monaten aufkommenden Rufen nach einer Open Source-Offensive im Zusammenhang mit der digitalen Souveränität Deutschlands und dem OZG – zuletzt etwa von Dr. Markus Richter im Zusammenhang mit innovativen IT-Dienstleistern (1) – kann ich nicht anders: Ich muss eine Lanze brechen für Anwendungen, die modellbasiert entwickelt werden und zum Kern sehr komplexer heterogener Systemlandschaften werden können. Denn die bringen letztlich auch größere Gestaltungsfähigkeiten.

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ÖFIT-Blog: Agilität in der Verwaltung – Neue Herausforderungen benötigen neue Lösungen!

Dieser Artikel erschien am 27.8.2020 auf www.oeffentliche-it.de
Autorin: Julia Taubenberger

Der Begriff der Agilität ist allgegenwärtig und der Ruf nach agilen Organisationen wird nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch im öffentlichen Sektor immer lauter. In unserer Blogreihe setzen wir uns mit der Herkunft und der Bedeutung des Agilitätsbegriffs auseinander, diskutieren die Anwendbarkeit des Konzepts im öffentlichen Sektor und stellen die Lehren aus der Praxis vor, die das DIT (Digital Innovation Team) aus seinen Erfahrungen mit agilem Arbeiten im Behördenkontext zieht.

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Low Code-Plattformen für die Verwaltung – Modellbasierte Softwareentwicklung für Fachreferate

Die Kernidee von Low Code besteht darin, Fachwissen in Modellen zu kapseln. Durch den Einsatz von leistungsstarken Werkzeugen können Fachexperten aus den Referaten diese Modelle erstellen und modifizieren – ohne dass sie den Softwarecode programmieren müssen. (Beispiel: ELSTER-Einkommensteuer/ Körperschaftsteuer) Photo by Florian Klauer on Unsplash
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Die Digitalisierung der Verwaltung bedarf einer Agilisierung.

OZG, E-Akte, Digitalpakt … Deutschland wird digital! Doch wie gelingt die Umsetzung der Digitalisierungsvorhaben in der öffentlichen Verwaltung? – Ich habe 4 Statements aus der Masterthesis „Agility meets German Bureaucracy: A Constructive Approach of Implementing Agility in Public Sector Organizations” rausgegriffen und sie koloriert.
Sie zeigen, welche Herausforderungen für einen agilen Wandel in Behörden überwunden werden müssen und sie zeigen, dass der Weg kein leichter ist. Dennoch gehen wir ihn – Schritt für Schritt.

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Enterprise Low Code Development – Handlungsempfehlungen zu Planung und Einsatz

Low Code Development – Handlungsempfehlungen zu Planung und Einsatz
Low Code Development – eine Crisp RESEARCH Studie

Low-Code-Plattformen machen die Entwicklung von Unternehmensanwendungen schneller, direkter und einfacher. Unter dem Begriff „Low Code“ lassen sich verschiedenste Lösungsansätze zusammenfassen, die zum Ziel haben:

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NEGZ-Kurzstudie sieht hohes Potenzial für sprachgesteuerte E-Government Dienste

Bis zur überzeugenden breitflächigen Umsetzung von Sprachsteuerungsangeboten in E-Government Diensten ist es noch ein längerer Weg. Die Entwicklung sollte jedoch zeitnah starten, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Sprachbasierte Interaktion bietet großes Potenzial, um einen barrierefreien und niedrigschwelligen Zugang zu E-Government-Diensten zu schaffen. Welche Schritte bei der Umsetzung zu beachten sind, untersucht die vom Nationalen E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ) geförderte Kurzstudie zur Sprachsteuerung von E-Government Diensten in Deutschland.

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Der Hürdenlauf zur agilen Verwaltung

Agile Verwaltung Hürden
Agile Verwaltung – Hürdenlauf

Von Julia Elena Taubenberger

In Kürze

  • Die Anwendung agiler Arbeitsansätze und Organisationsformen in der öffentlichen Verwaltung hat viele Hürden zu nehmen.
  • Rechtliche Vorgaben und strukturelle Besonderheiten der öffentlichen Hand stehen häufig im Widerspruch zu agilen Prinzipien.
  • Bestehende Arbeitsweisen und die vorherrschende Verwaltungskultur erschweren es zudem, Mitarbeitern agile Werte nahezubringen.
  • Wie andere Veränderungen stößt auch der agile Wandel auf Hindernisse. Diese gilt es zu überwinden, um die Agilität der öffentlichen Sektor nachhaltig zu sichern.
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Es gibt in der Öffentlichen Verwaltung eindeutig Bestrebungen agiler zu arbeiten. Insgesamt gesehen braucht das Thema allerdings Zeit. Agile Methoden kommen aus der Privatwirtschaft. Und auch hier ist nicht gleich jeder auf das Pferd aufgesprungen.“

Der digitale Wandel trägt dazu bei, dass die Arbeitswelt immer komplexer wird. Dabei sind Flexibilität und schnelle Handlungsfähigkeit von besonderer Bedeutung. Doch wie sieht es im öffentlichen Sektor aus? Ist die Arbeitsweise in Behörden agil? Darüber hat eGovernment Computing mit Diversity- und Change-Management-Expertin Julia Elena Taubenberger gesprochen.

Meine Kollegin Julia Elena Taubenberger im eGovernment Computing-Interview

„Es gibt in der Öffentlichen Verwaltung eindeutig Bestrebungen agiler zu arbeiten. Insgesamt gesehen braucht das Thema allerdings Zeit. Agile Methoden kommen aus der Privatwirtschaft. Und auch hier ist nicht gleich jeder auf das Pferd aufgesprungen.““ weiterlesen

„Die öffentliche Verwaltungsstruktur ist nicht zwangsläufig dafür gemacht, agil zu sein – das heißt aber nicht, dass sie nicht agil werden könnte.“

Zitat aus der Masterarbeit „Agilityy meets German Bureaucracy: A Constructive Approach of Implementing Agility in Public Sector Organizations“
„„Die öffentliche Verwaltungsstruktur ist nicht zwangsläufig dafür gemacht, agil zu sein – das heißt aber nicht, dass sie nicht agil werden könnte.““ weiterlesen

NEGZ-Kurzstudie sieht hohes Potenzial für sprachgesteuerte E-Government Dienste

Kurzstudie: Sprachsteuerung von E-Government Diensten in Deutschland

Sprachbasierte Interaktion bietet großes Potenzial, um einen barrierefreien und niedrigschwelligen Zugang zu E-Government-Diensten zu schaffen. Welche Schritte bei der Umsetzung zu beachten sind, untersucht die vom Nationalen E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ) geförderte Kurzstudie zur Sprachsteuerung von E-Government Diensten in Deutschland.

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