Low Code in der digitalen Verwaltung

Für welche Einsatzszenarien ist Enterprise Low Code geeignet?

  • professionelle und individuelle Softwareentwicklungsprojekte
  • große Unternehmen
  • Behörden, die hochskalierbare, sichere und robuste Webanwendungen benötigen

Besonders vorteilhaft ist der Einsatz von Low Code in übergreifenden Szenarien. Durch den modellgetriebenen Ansatz ist die modellierte Fachlichkeit anwendungsübergreifend nutzbar. Das sichert die Konsistenz, vermeidet Dopplungen, vereinfacht das Release- und Abhängigkeitsmanagement und reduziert den Testaufwand.

Welche Vorteile bringt Low Code in der Behörde?

Selbstbestimmter Umgang mit fachlichen Inhalten

  • Fachexperten/Sachbearbeiter und Business Analysten können ihre Ideen (Verwaltungsprozesse) in der Software eigenständig abbilden und langfristig pflegen
  • Anpassung fachlicher Aspekte sind ohne Programmierkenntnisse möglich
  • Schnelle Umsetzung fachlicher Änderungen
  • Weitgehende Automatisierung des Softwareentwicklungsprozesses

Standardisierte Vorgehensweisen für individuelle Projekte

  • Umfangreiche Prozesse für Security und QA inkl. Lasttests und automatisierter fachliche Tests
  • Klare Aufgabenverteilung zwischen Entwicklung, Business Analyse und UI/UX
  • Bewährte Vorgehensmodelle für alle Phasen des Software-Lebenszyklus

Wie kann eine moderne Low Code Lösung kontinuierlich verbessert werden?

  • Behördenübergreifende Synergien durch Co-Innovation nutzen
  • Konsolidierung projektübergreifender Anforderungen mit eigenem Team angehen
  • Formate für den Wissensaustausch und –transfer einführen
  • Code-Contribution: „Closed Open Source“ und Add-On-Ökosystem

Das Ziel von Low Code für Behörden besteht darin, schneller und wirtschaftlicher robuste, sichere und langlebige Enterprise Software zu bauen. Dahinter steht der Anspruch erfahrener Software-Ingenieure, die typischen Aufwände der Entwicklung von Verwaltungsanwendungen sukzessive zu reduzieren – allen voran durch modellgetriebene Abstraktionen und eine Trennung von Fachlichkeit (Experten aus den Referaten) und Technik (IT-Ingenieure). – Ein guter Schritt in die digitale Souveränität der Behörden.

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