Handwerkliche Mängel und Schwachstellen der Luca-App

Auf die bisher gefundenen Schwachstellen der Luca-App weist ein das Update des CCC am 2021-04-13 21:04:42 hin.

Link zum vollständigen Update
https://www.ccc.de/de/updates/2021/luca-app-ccc-fordert-bundesnotbremse

Zahlen zum Projekt: Gesundheitsportal www.gesund.bund.de

Auszüge aus folgender Quelle: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg, Michael Theurer, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP– Drucksache 19/22980 – Vorabfassung vom 16.10.2020 https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/234/1923466.pdf

Am 1. September 2020 wurde das Gesundheitsportal www.gesund.bund.de freigeschaltet. Über das Portal sollen … Bürgerinnen und Bürger „schnell, zentral, verlässlich, werbefrei und gut verständlich über alle Themen rund um Gesundheit und Pflege informieren können“…

Seit wann wird das Gesundheitsportal entwickelt?

Am 1. September 2020 startete der Online-Probebetrieb des NGP und das Portal wird nun fortlaufend weiterentwickelt.

Welche Kosten sind für das Gesundheitsportal bis zur Veröffentlichung in welchen Bereichen angefallen?

Bis zur Veröffentlichung des Gesundheitsportals sind im Bereich „Technik“ Kosten in Höhe von 581.326 Euro und im Bereich „Redaktion“ Kosten in Höhe von 1.163.292 Euro angefallen. Für konzeptionelle Vorarbeiten entstanden Kosten in Höhe von 99.885 Euro.

Aus welchen Haushaltstiteln wird das Gesundheitsportal finanziert, und in welcher Höhe sind seit Beginn der Arbeiten an dem Portal Kosten angefallen?

Das Gesundheitsportal wird aus Kapitel 1503 Titel 686 01 (Nationales Gesundheitsportal) finanziert. Seit Beginn der Arbeiten an dem Portal sind bis zum 1. Oktober 2020 Kosten in Höhe von 1.994.149,66 Euro angefallen.

Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 flogen Mitarbeiter der Bundesministerien die Strecke „Bonn – Berlin“ bereits 61.839 Mal, wohingegen nur 13.991 Bahntickets gelöst wurden.

Regierungsbeamte pendeln häufig zwischen Bonn und Berlin.

Zahlenspielerei: Ich habe gerade die PowerPoint-Funktion „Leuchteffekt“ entdeckt. Gefällt mir. Die blauen Linien überstrahlen ein wenig. 🙂 Die Grafik ist in erster Linie ein grafischer Test. Jede Linie steht übrigens für 1.000 Tickets.

„Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 flogen Mitarbeiter der Bundesministerien die Strecke „Bonn – Berlin“ bereits 61.839 Mal, wohingegen nur 13.991 Bahntickets gelöst wurden.“ weiterlesen

„Wir brauchen einen Staatsminister für Digitales – mit mehr als einem Klingelschild. …“

Gesetze hinsichtlich ihrer Digitalverträglichkeit prüfen. „Wir brauchen einen Staatsminister für Digitales – mit mehr als einem Klingelschild. Dieser Minister braucht Rechte und Ressourcen. Unter anderem sollte er einen Digitalvorbehalt bei allen Gesetzesvorhaben ausüben und bestehende Gesetze hinsichtlich ihrer Digitalverträglichkeit prüfen.“ Achim Berg, Präsident des Bitkom e.V. Ich schließe mich den Worten von Herrn Berg an.

Gesucht: Digitalminister (m/w)

Die Digitalisierung ist die größte Veränderung der Gegenwart. Dieser Veränderung kann man nicht erfolgreich begegnen, indem man nichts ändert.
https://digitalministerium.org/

Ich bin ja ein Freund der Idee eines Digitalministeriums mit ausreichendem Budget. Alles andere hat bisher nicht gezündet. Eine Staatsministerin ohne Stimmrecht im Bundeskabinett und ohne Budget macht keinen Sinn. Eine bessere Steuerung der digitalpolitischen Vorhaben der Ministerien und weiterer Gremien, wie Saskia Esken es fordert, wäre wünschenswert. Dezentrale Strukturen müssen jedoch über einen längeren Zeitraum wachsen und sich einspielen.

Mir gefällt hingegen der Ansatz von Philipp Otto, der von einer starken zentralen Struktur spricht. Ich interpretiere das mal als Digitalministerium. „Darum befürwortet der Experte grundsätzlich die Idee, eine starke zentrale Struktur mit eigenem Budget zu schaffen, die sich um Analysen, Pilotierungen und praktische Umsetzungen der digitale Agenden kümmert. Wichtig wäre aber ein ausreichendes Budget, zunächst etwa 25 Milliarden Euro für die nächste Legislatur, sowie etwa 1000 MitarbeiterInnen.“ Philipp Otto, Gründer und Leiter von iRights.Lab

[Großes Themeninteresse: >4000 Ansichten bei Linkedin]

Kommunikation im Rahmen der OZG-Umsetzung

Kommunikation im Rahmen der OZG-Umsetzung
Kommunikation im Rahmen der OZG-Umsetzung

Gestern (15.10.2019) bin ich beim Surfen über eine Grafik zum Stand der OZG-Umsetzung (Normenkontrollrat) gestolpert, die mich dazu motivierte einen zweiten Blick auf das Thema OZG zu werfen. Neuer Fokus: Kommunikation. Die Originalgrafik zeigt den aktuellen OZG-Umsetzungsstand. Man bekommt aber auch sofort mit, wie kompliziert die Kommunikation zwischen Bund und Ländern sein muss. Allein die Anzahl der Kommunikationsteilnehmer ist beeindruckend.

„Kommunikation im Rahmen der OZG-Umsetzung“ weiterlesen